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Die Adresse macht was aus…

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Effizienter Versicherungsschutz für extremes Wetter

Sollte eine Versicherung gegen Elementarschäden zur Pflichtversicherung werden? Über diese Frage wird in Deutschland nicht erst diskutiert, seitdem Wassermassen im Ahrtal die Schlagzeilen bestimmten. Eng verbunden ist dies auch mit der Grundsatzfrage: Sollte die öffentliche Hand bei solchen Katastrophen Betroffenen finanziell unter die Arme greifen (wie schon stellenweise geschehen) oder muss hier jeder Immobilieneigentümer komplett eigenverantwortlich handeln – mit allen potenziellen Konsequenzen?

Grundsätzlich gilt: Wenn “extremes Wetter” für Schäden sorgt, sind üblicherweise unterschiedliche Versicherungen zuständig. Beschädigt ein Sturm das Dach, kommt meist die Wohngebäudeversicherung zum Tragen, Hochwasser fällt hingegen in den Bereich einer Elementar(schaden)versicherung. Für Schäden am “beweglichen” Inventar ist prinzipiell eine Hausratversicherung zuständig. 

Eines der Argumente in den obengenannten Diskussionen ist: “Wohnen darf nicht noch teurer werden!” Eine neue Studie liefert nun Datenmaterial für die Debatten und zeigt auf, wie Mehrbelastungen für Eigentümer ausfallen, wenn sie sich aktuell gegen Elementarschäden versichern möchten. Hierfür wurde ein fiktives Beispielhaus im Wert von rund 500.000 Euro an 1000 echten Adressen in Deutschland platziert, anschließend wurden reale Versicherungs-Angebote für das Objekt analysiert. Die verschiedenen Standorte sind deshalb von Bedeutung, da der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft jede Adresse einer bestimmen Risikoklasse zuordnet, welche Versicherungsanbieter in die Beitragskalkulation mit einbeziehen. Ausschlaggebend für die Bildung der Tarife sind zum Beispiel Gefährdungsklassen für Hochwasser (Stufen 1 – 4, auch ZÜRS-Zonen genannt), für Starkregen (Stufen 1 – 3) oder Erdbebenrisiken.

Die meisten Versicherer bieten Elementarschutz nur in Verbindung mit einer Wohngebäudeversicherung an. “Die Elementarbeiträge werden am Markt nicht isoliert ausgewiesen, sondern man erhält Angebote nur mit oder ohne Elementarschadenversicherung als Gesamtbeitrag für das Wohngebäude”, erklärt Prof. Dr. h. c. Hartmut Nickel-Waninger, Initiator der Studie. “Die Herausforderung bestand daher nicht allein darin, zahlreiche Berechnungen durchzuführen, sondern vor allem darin, Vergleichbarkeit herzustellen.”

Über 80.000 Angebotssätze wurden für das “Beispielhaus” an den verschiedenen Adressen ausgewertet. Auffallend dabei: Selbst innerhalb ein- und derselben Risikoklasse gingen die Angebote für Elementarschutz teilweise weit auseinander – in bestimmen Fällen zwischen 19 Euro und über 3.000 Euro pro Jahr. Die Studienmacher vermuten, dass die Versicherungsanbieter ihre Tarife auf Basis von unterschiedlich alten Schadenstatistiken kalkulieren, was zu solchen Differenzen führen kann. Für den Immobilieneigentümer lohnt es sich also auf jeden Fall, Vergleiche anzustellen. Zudem fiel auf: In höheren Risikoklassen (z.B. ZÜRS-Zone 4) gibt es prinzipiell weniger Angebote, hier sind Versicherer und Vermittler beim Thema “Elementarschutz” recht zurückhaltend – jedoch liegen auch nur 0,4 Prozent der Gebäude in Deutschland in dieser Zone. 92 Prozent der Häuser befinden sich hingegen in ZÜRS-Zone 1. Laut Studie schlägt der Elementarschutz in niedrigen Risikoklassen durchschnittlich mit 100 bis 120 Euro pro Jahr zu Buche.

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