Effizienter Einbruchschutz hat viele Facetten
Der 2012 ins Leben gerufene „Tag des Einbruchschutzes“ soll Bürgerinnen und Bürger auf die Gefahr vermehrter Einbruchsdelikte, welche mit der früher einsetzenden Dunkelheit einhergehen, hinweisen und sie entsprechend sensibilisieren. In diesem Jahr findet der Tag des Einbruchschutzes am 30. Oktober statt.

Technische Sicherungsmaßnahmen können Kriminelle vom Eindringen in Gebäude abhalten, einen guten Schutz bieten Türen und Fenster nach DIN EN 1627 (mindestens Widerstandsklasse RC 2). Gitterroste und Kellerschächte können durch spezielle Abhebesicherungen wirksam geschützt werden. Doch auch ein sicherheitsbewusstes Verhalten von Bewohnern spielt eine große Rolle. „Ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis, bei dem miteinander vereinbart wird, gegenseitig ein Auge auf die Wohnung oder das Haus nebenan zu haben, schützt vor Einbrechern“, erklärt Dr. Stefanie Hinz, Vorsitzende der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, zum Tag des Einbruchschutzes. „Wichtig sind vorherige Absprachen und Vereinbarungen in der Nachbarschaft, sodass sich niemand gestört fühlt oder seine Privatsphäre verletzt sieht.“ Empfohlen wird beispielsweise, untereinander Rufnummern auszutauschen oder vertrauensvollen Nachbarn etwaige Anschriften und Erreichbarkeiten während eines Urlaubs mitzuteilen.
Bei technischen Sicherheitslösungen sollte man zudem nur auf geprüfte und zertifizierte Qualitätsprodukte setzen, rät Kriminaloberrat Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes sowie Kopf der Initiative „K-Einbruch“. Systeme mit VdS-Zertifizierung entsprechen den Anforderungen der Schadenversicherer, die bei entsprechendem Einbau teilweise Rabatte auf Versicherungstarife gewähren. Zudem sollten die Systeme den Regelungen der DIN VDE V 0826-1 entsprechen. Diese beinhaltet alle wichtigen Anforderungen für Sicherungs- und Sicherheitstechnik und wurde kürzlich um das Thema „Smarthome“ erweitert.




