Jakob Kreuzer spendete Skulptur für Berg-Hausheim
„In unserer Gmoa, man glaubt es kaum; gibt’s oan, der hod a Gabe, des is a Traum.“ Gereimt wurden diese Zeilen von Bergs Kulturbeauftragten Christine Riel-Sommer, gemeint ist der Berger Künstler Jakob Kreuzer. Einige seiner Skulpturen – die Meerjungfrau, der Clown und der Jakobswanderer – hat er schon kostenlos seiner Gemeinde zur Verfügung gestellt, an exponierten Stellen im Gemeindegebiet sorgen sie für visuelle Akzente. Vor wenigen Tagen wurde nun das vierte Kunstwerk des kreativen Metallbearbeiters eingeweiht.
Das „Kräuterweiberl“ wurde in Hausheim von der Dorfgemeinschaft unter Führung von Stefan Thumann willkommen geheißen – in Zukunft steht die Kupferstatue direkt am Dorfhaus. Sie möchte den Betrachter dazu einladen, wieder mehr Kraft und Heilung in der Natur zu finden.
Domvikar Martin Fuchs spendete den kirchlichen Segen für die von Roswitha Deinhardt geschmückte Skulptur. Bergs erster Bürgermeister Peter Bergler dankte Jakob Kreuzer und dessen Ehefrau für die großzügige Spende, die Kaltenbachsänger umrahmten die Einweihung musikalisch. Beim anschließenden Weißwurstfrühstück landeten naturgemäß Ingredienzien auf dem Teller, welche ein „Kräuterweiberl“ aus Fleisch und Blut durchaus in ihrem Korb haben könnte…
















