Augsburg (dpa) – Knapp ein Jahr vor der Landtagswahl kommt die CSU heute zu einem Parteitag zusammen. Nach der Eröffnung in Augsburg durch Generalsekretär Martin Huber wird mit Spannung die Grundsatzrede von Parteichef und Ministerpräsident Markus Söder erwartet. Nach 1953 und 2006 gastiert die CSU zum dritten Mal in ihrer Geschichte in der Fuggerstadt.
Es ist davon auszugehen, dass Söder – entsprechend dem Leitantrag für den Parteitag – wieder nicht mit Kritik an der Bundesregierung sparen wird. Zum Abschluss des zweitägigen Parteitags am Samstag wird dann auch CDU-Chef Friedrich Merz in der Augsburger Messe zu Gast sein.
Im Leitantrag des Parteivorstandes fordert die CSU zur Bewältigung der Folgen des Kriegs in der Ukraine von der Ampel-Koalition vereinfachte Verfahren für den Ausbau erneuerbarer Energien und eine weitere Nutzung der Atomkraft. Das elfseitige Papier mit dem Titel «Mit klarem Kurs durch die Krise. Wir schützen Bayern. Für eine starke Zukunft» wurde am Donnerstag an den Parteivorstand versandt und liegt der dpa in München vor. Im Kern fasst das Papier alle Kritikpunkte zusammen, die die Vertreter der Partei seit Monaten betonen. Zugleich präsentiert sich die CSU mit Blick auf die Landtagswahl 2023 als politischer Gegenentwurf.






























