Kein Heimspiel für die FG Hechtonia Berching
Die Faschingsgesellschaft Hechtonia Berching feierte am Sonntag ihr 20. Gardetreffen in der kleinen Jurahalle in Neumarkt – und das mit ordentlich Schwung und guter Laune. Eigentlich sollte die Jubiläumsveranstaltung in der Europahalle in Berching stattfinden, doch ein Wasserschaden machte der Planung einen Strich durch die Rechnung. „Wir mussten improvisieren, aber absagen? Niemals!“, betonte Vorstandsmitglied Katharina Hiemer. Zum Glück erwies sich Neumarkt als würdige Alternative – die Hechtonia fand in der Jurastadt schnell ihren Rhythmus.
Schwungvoller Start und bunter Mix
Pünktlich um 13:30 Uhr wurde die Bühne gestürmt: Mit dem Einzug der FG Hechtonia und dem Eröffnungswalzer des amtierenden Prinzenpaares begann das bunte Treiben. Jessica II. und Stefan III. begeisterten gleich zu Beginn mit ihren Hebefiguren. Die 25-Jährige, die seit 2006/2007 dabei ist, und der 29-jährige Elferratspräsident sowie Träger des kleinen Hechtenordens zeigten wahre Faschingsleidenschaft.
Es folgten die Tänze der Bambini, der Kindergarde und der Prinzengarde. Insgesamt sorgten elf Gruppen, darunter die Kaisergarde Dietfurt, die FG Germanica Köschung und der Kulturverein „Die Fasenickl“ aus Kipfenberg, sieben Stunden lang für beste Unterhaltung. Mehr als 750 Besucher lockte das Event in die Halle.
Starke Gemeinschaft
Die FG Hechtonia Berching zählt stolze 113 Aktive, darunter 63 Kinder und Jugendliche. Es gibt zwölf Gardemädchen, 14 Elferräte, zwölf Hofdamen und fünf „Hechten-Mamas“. Das jüngste Mitglied ist sechs, das älteste 79 Jahre alt. Die Erwachsenen absolvieren zwischen 30 bis 35 Auftritte pro Saison. Interessanter Fakt: 85 Prozent der Mitglieder sind Frauen – ein klarer Hinweis darauf, wer im Oberpfälzer Fasching das Sagen hat!
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