Das Klinikum Neumarkt feierte zwei Meilensteine
Visualisierung der Baulichen Zielplanung „29+x“:
Foto: sander.hofrichter architekten GmbH
Mit Abschluss des ersten Bauabschnittes, der Einweihung des neuen Vinzenz-von-Paul-Hauses, und dem symbolischen Spatenstich als Startschuss für den Erweiterungsbau feierte das Klinikum Neumarkt am vergangenen Freitag gleich zwei wichtige Meilensteine. Das Haus wappnet sich für die Zukunft, um in einer sich stetig verändernden Krankenhauslandschaft weiterhin bestehen zu können. Nachdem in den letzten Jahren die medizinisch-technischen Bereiche der Klinik im Vordergrund der baulichen Entwicklung standen, folgt nun die Infrastruktur für eine medizinische und pflegerische Versorgung. Der Ausbau von Einzel- und Isolierzimmern, eine leistungsfähige Notaufnahme und optimierte Abläufe sollen deutlich spürbare Verbesserungen für Mitarbeiter und Patienten mit sich bringen.
Mit dem zweiten Bauabschnitt entsteht westlich des Hauptgebäudes ein Erweiterungsbau. Hierfür wurde das bestehende Vinzenz-von-Paul-Haus zurückgebaut und die sogenannte Liegendkrankenvorfahrt neu organisiert. Der Neubau ist so konzipiert, dass eine spätere Aufstockung um mehrere Geschosse möglich ist. In seiner Gestaltung soll sich das Gebäude harmonisch in das Gesamtbild des Klinikums einfügen. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant, einen Großteil der Kosten übernimmt das bayerische Krankenhausprogramm.
Mit dem Zukunftsprojekt „Bauliche Zielplanung 29+x“ setze der Landkreis neue Maßstäbe, betonte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker beim Vor-Ort-Termin, denn „Gesundheit ist unser höchstes Gut.“
Wenige Stunden nach dem offiziellen Spatenstich bot das Klinikum dann beim “Abend der Medizin und Pflege” der Bevölkerung die Chance, sich über die aktuellen Möglichkeiten und Entwicklungen im medizinischen Bereich zu informieren. Durch Vorträge, Stände und interaktive Angebote erhielten Bürger unter anderem Einblicke in die Themen Kinder- und Jugendmedizin, Geburtshilfe, geriatrische Versorgung sowie Behandlung chronischer Schmerzen.
Fotos: Susanne Weigl















