Parsberg punktet mit familiärer Atmosphäre
Fünf Tage lang war der Parsberger Festplatz wieder das, was er am besten kann: Treffpunkt für Jung und Alt. Musik, Fahrgeschäfte, Schmankerl und gute Laune sorgten dafür, dass sich Einheimische und Gäste gleichermaßen wohlfühlten. Was dem Fest an Fläche “fehlt”, macht es mit Atmosphäre, Charme und Gemütlichkeit wett.
Zentrale Lage
„Wir sind mitten in der Stadt und nicht in der Peripherie – und das ist das Besondere“, sagt Manuel Ploss. In seiner Doppelrolle als Organisator und Schausteller hatte er im Vorfeld einiges zu koordinieren. Rund 18 Stände waren heuer dabei, darunter Imbissbuden, Karussells und Spielgeschäfte. Mit dem „Looper“ und dem „Hau den Lukas“ gab es zudem auch zwei Neuzugänge. „Dass wir alle Angebote auf einem vergleichsweise kleinen Areal platzieren müssen, stellt eher eine Herausforderung als ein Problem dar“, so Ploss. Schließlich mussten neben den Fahrgeschäften und Buden auch die Wohnwagen der Schausteller untergebracht werden.
Trotz begrenzter Flächen kommen alle Schausteller gerne nach Parsberg. Auch Festwirt Werner Semmler schätzt die besondere Atmosphäre in zentraler Lage. Mit seinem 38-köpfigen Team sorgte er dafür, dass niemand lange durstig blieb. Erstmals war Peter Schlegl aus Regensburg als Caterer für die Gastronomie im Festzelt verantwortlich – inklusive Außenbereich bietet es rund 2300 Sitzplätze. Neben Klassikern wie Schaschlik, Hendl und Currywurst gab es noch weitere kulinarische Spezialitäten.
Feiern und Freunde treffen
Dass das Fest mitten in der Stadt stattfindet, macht für Bürgermeister Josef Bauer seinen besonderen Reiz aus. Kurze Wege, vertraute Gesichter und eine familiäre Stimmung prägen das Fest in seiner Heimat seit Jahrzehnten. Wer will, kann zwischen Bratwurst und Blasmusik Bekannte treffen oder neue Freundschaften schließen.
2026 zeigte sich einmal mehr: Für ein gelungenes Volksfest braucht es nicht unbedingt einen riesigen Festplatz. Manchmal reichen ein überschaubares Gelände, ein attraktives Programm und die richtige Mischung aus Tradition, Gemütlichkeit und Vergnügen.
Fotos: Susanne Weigl














