Mehr Platz, moderne Ausstattung, starke Gemeinschaft
Mit zünftiger Blasmusik, Fahnenabordnungen und zahlreichen Ehrengästen hat die Freiwillige Feuerwehr Pölling am Samstag ihr modernisiertes und erweitertes Feuerwehrhaus feierlich eingeweiht. Ein farbenprächtiger Festzug führte die Teilnehmer zum Gelände, das nach umfangreichen Bauarbeiten nun deutliche bessere Bedingungen für den Einsatzdienst bietet.
In seiner Festrede erinnerte Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn an die lang diskutierte Notwendigkeit der Sanierung. Die bestehende Wache war in die Jahre gekommen und konnte den Bedürfnissen der Wehr längst nicht mehr ausreichend entsprechen. Im Sommer 2024 fiel schließlich der Startschuss für die Bauarbeiten. Rund 1,3 Millionen Euro investierte die Stadt – und das bei laufendem Betrieb.
Notwendige Investition
Besonders dringend war die Verbesserung der räumlichen Situation für die Einsatzkräfte. Für die 60 Aktiven und 15 Mitglieder der Jugendfeuerwehr standen bislang nicht genügend Spinde zur Verfügung. Die Anzahl wurde im Zuge der Baumaßnahme an die tatsächliche Mannschaftsstärke angepasst. Zudem entstanden moderne, geschlechtergetrennte Umkleidebereiche und zeitgemäße Duschen. Auch die Fahrzeughalle aus den 1970er-Jahren wurde erweitert und aufgestockt.
Die Investition sei nicht nur ein Bekenntnis zur Feuerwehr, sondern auch zur Sicherheit der Bevölkerung, betonte der Rathauschef. Denn die Aufgaben der Feuerwehr seien vielfältiger denn je. Auch der stellvertretende Landrat Josef Bauer und Kreisbrandrat Jürgen Kohl würdigten das Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte: Tag und Nacht stünden sie bereit, um Menschen in Not zu helfen – sei es bei Bränden, Verkehrsunfällen oder Naturkatastrophen. Das Einsatzspektrum reiche von der Rettung und Bergung von Unfallopfern bis hin zu technischen Hilfeleistungen.
















