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Der Bauer als “Überflieger”

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Wie Land- und Forstwirtschaft von neuer Technik profitieren

In der Landwirtschaft kommen immer mehr Drohnen zum Einsatz – bereits jeder zehnte landwirtschaftliche Betrieb in Deutschland nutzt unbemannte Luftfahrzeuge. Unter anderem helfen sie bei der Kartierung von Arealen und der Beurteilung der Pflanzenqualität – das große Ziel dabei: Die Steigerung der Präzision. Auch dank künstlicher Intelligenz kann eine Drohne z.B. auf einem mehreren Hektar großen Feld selbständig Bereiche erkennen, in denen die Pflanzengesundheit suboptimal ist und eine gezielte Düngung empfehlen. Diese Art von “Smart Farming” erlaubt laut der Plattform “Industriezeitschrift”, den Einsatz von Düngemitteln und Wasser um bis zu 40% zu reduzieren. Auch die Ausbringung von Material kann über den Luftweg erfolgen, wobei moderne Drohnenmodelle bis zu 30 Kilo Nutzlast transportieren können. Einer der Vorteile: Der Boden wird dabei weniger verdichtet als z.B. beim Befahren mit Traktoren.

Im Landkreis Neumarkt werden Drohnen mit Wärmebildkameras u.a. in Berg zur Erkennung von Rehkitzen in den Feldern verwendet, bevor diese bei der Mahd verletzt werden können (wir berichteten).  Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Sindlbach stehen dafür in den Monaten Mai und Juni besonders früh auf und steuern die Drohnen für Landwirte. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt den Einsatz solcher Technik, 2024 wurden 483 Drohnen mit 2,5 Millionen Euro gefördert. In der Forstwirtschaft können dank Datenerfassung “aus der Luft” u.a. frühzeitig Borkenkäferschäden entdeckt werden.

Der “Stromer” am Acker

Wer sich überlegt, einen E-Traktor zu kaufen, sieht sich einer wachsenden Bandbreite an Herstellern, Leistungsklassen und Modellen gegenüber. Die Suche nach dem passenden Gerät, das den eigenen Bedürfnissen entspricht, ist daher oft sehr zeitaufwendig. Wissenschaftler des Technologie- und Förderzentrums (TFZ), einer Forschungseinrichtung des Freistaates Bayern, haben im Dezember 2025 eine detaillierte Marktübersicht veröffentlicht. Diese listet E-Traktoren, Hoflader, Futtermischwagen und andere elektrifizierte Landmaschinen auf, welche derzeit auf dem Markt verfügbar sind. “Welche Hersteller bieten welche Modelle zum Kauf an?” “Welche Leistung hat die Maschine und wie lange kann mit einer Batterieladung gearbeitet werden?” Die Excel-Tabelle liefert auf diese und weitere Fragen Antworten. Manche der aufgeführten Geräte werden bereits in Serie produziert, andere sind Prototypen in der Testphase. Ein Fokus der Entwicklung liegt aktuell auf autonomen Fahrzeugen für den Außenbereich – darunter z.B. Feldroboter, welche eigenständig in der Gemüse-, Erdbeer- oder Weinernte “ackern”. Die Liste soll regelmäßig aktualisiert werden und ist mit dem Projekt “TrAkzeptanz” verknüpft. Dabei beschäftigen sich die Wissenschaftler mit der Frage, ob Landwirte klimafreundliche Antriebe in der Landtechnik annehmen und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um die Akzeptanz weiter zu steigern. Die Excel-Übersicht kann unter www.tfz.bayern.de heruntergeladen werden.

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