Weichenstellung für die Region
Wenn am 8. März 2026 in Bayern gewählt wird, entscheidet sich auch in Stadt und Landkreis Neumarkt, wer die politischen Weichen für die kommenden sechs Jahre stellen darf. Infrastruktur, Bildung, Kultur, Gesundheitswesen, Bauprojekte – all das wird von Menschen bestimmt, welche an diesem Tag ins Amt gewählt werden.
Schon jetzt zeigt sich im Stadtbild: Der Wahlkampf hat begonnen. Plakate an Laternen, Info-Abende der Kandidaten sowie Haustür-Gespräche – geworben wird um jede Stimme. Denn bei der Kommunalwahl geht es nicht um “ferne” Politik in Berlin oder München, sondern um Entscheidungen „direkt vor der Haustür“. Rund 110.000 Wahlberechtigte im Stadt- und Landkreisgebiet sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben und die Richtung für die Region mitzubestimmen.
Die Wähler entscheiden über mehrere zentrale Ämter – dazu gehören der Stadtrat in Neumarkt mit 40 Sitzen und der Kreistag des Landkreises mit 60 Sitzen. Außerdem geht es um die sechs Kandidierenden für das Amt des Landrats sowie um die künftigen Bürgermeister und Gemeinderäte in den einzelnen Gemeinden.
Stadt Neumarkt
Für den Neumarkter Stadtrat bewerben sich in diesem Jahr mit CSU, UPW/FW, Grüne, SPD, Linke, AfD, FDP und ÖDP insgesamt acht Parteien.
Damit in der Jurastadt am Wahltag alles rund läuft, sind 324 Wahlhelfer im Einsatz – von der Ausgabe der Stimmzettel bis zur Auszählung am Abend. Die Wahlbenachrichtigungen sind unterwegs und mit ihnen lässt sich bequem die Briefwahl beantragen, besonders unkompliziert mittels aufgedrucktem QR-Code. Wer lieber an der Urne wählt, kann dies am 8. März 2026 zwischen 8 und 18 Uhr in einem der 27 Wahlbezirke im Stadtgebiet tun.

