StartNeumarktWeniger Verbrecher,dafür mehr Blechschäden

Weniger Verbrecher,dafür mehr Blechschäden

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Statistik zeigt: Unfälle auf Rekordhoch

Dienststellenleiter Patrick Pickel (r.) stellte gemeinsam mit den Kollegen Susanne Braun, Bernhard Rauch, Alois Breinbauer und Melanie Bäumler den Sicherheitsbericht 2025 vor.

Die Gefahr, im Landkreis Neumarkt als Opfer eines Mörders oder Totschlägers zu enden, tendiert weiterhin gegen Null. Neumarkt bleibt eine sichere Region. Dies wurde bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PSK) 2025 deutlich, die Polizeidirektor Patrick Pickel mit seinem Führungsteam präsentierte.

Insgesamt registrierte die PI Neumarkt 2537 Straftaten – ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 13,44 Prozent. 1644 Delikte wurden aufgeklärt. Positiv fällt die Zahl bei den Körperverletzungsdelikten auf – ein Minus von 31 Fällen. Auch die Gewaltkriminalität blieb mit 91 Delikten überschaubar. 13 Mal kamen Messer zum Einsatz, meist handelte es sich jedoch um Bedrohungen. Die Zahl der Raubdelikte lag mit 12 Fällen auf konstantem Niveau.

Positiv ist der Rückgang von 169 auf 103 Fälle beim Diebstahl von Fahrrädern. Verstärkte Kontrollen an Brennpunkten und neuerdings mit GPS bestückte Pedelecs als Köder scheinen Wirkung zu zeigen.

Deutlicher Anstieg bei Unfällen

Sorgen bereitet der Anstieg bei den Wohnungseinbrüchen. Sie stiegen von 15 auf 23 Fälle, allerdings scheiterten 15 Taten an verbesserter Sicherheitstechnik oder am fehlenden Tätergeschick. Im Visier standen bevorzugt freistehende Einfamilienhäuser. Auch Fälle häuslicher Gewalt beschäftigten die Polizei. Sie kamen 133 Mal zur Anzeige.

Ein klarer Schwerpunkt der negativen Entwicklung liegt im Straßenverkehr: Mit 2563 registrierten Unfällen wurde der höchste Stand der letzten zehn Jahre erreicht, 400 endeten mit Personenschaden, sechs davon tödlich. Auffällig ist zudem der starke Anstieg bei E-Sooter-Unfällen von 10 auf 30. Die Polizei setzt daher weiter konsequent auf Prävention – von Schulprojekten bis hin zu Seniorenprogrammen. Unterm Strich bleibt die Botschaft klar: Neumarkt ist und bleibt ein sicheres Pflaster. Ernsthafte Gefahren lauern hier weniger im Verbrechen, sondern vielmehr im Straßenverkehr.

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