Fahrzeugpflege & -service zum Ende des Winters
Eine undefinierbare Schmutz-Mélange klebt momentan an vielen Fahrzeugen – meist trägt zu dieser unansehnlichen Mischung Streugut aus den zurückliegenden Schneetagen, Blütenstaub aus der erwachenden Flora und mancherorts sogar “Importware” aus der Sahara bei. Regenschauer sorgen nur bedingt für Reinigung, weshalb es sich empfiehlt, nachzuhelfen.
Auch wenn das Ende des Winters noch nicht hundertprozentig besiegelt werden kann, sollten gerade die hartnäckigeren Streugutverschmutzungen spätestens jetzt entfernt werden. Laut ADAC könne die salzhaltige Lauge bei einem intakten Lack zwar nicht Korrosionen begünstigen, sofern die “Fahrzeug-Außenhaut” jedoch mit Kratzern oder Abplatzungen vorgeschädigt ist, kann dies durchaus zu Problemen führen.
Wer sein Auto “von Hand” wäscht, was vielerorts verboten ist, verbraucht dabei nach Untersuchungen zwischen 150 und 200 Liter Frischwasser. Der Bundesverband für Gas- und Wasserwirtschaft (BDEW) empfiehlt die Nutzung von modernen Autowaschanlagen – dort sind 150 Liter pro Wäsche eher eine Obergrenze. Die Betreiber dürfen das Abwasser nicht ungefiltert in die Kanalisation einleiten. Zudem investieren sie oft in Systeme, welche einen Großteil des Wassers vor Ort aufbereiten und erneut für Waschvorgänge zur Verfügung stellen. Auf diese Weise kann der Verbrauch weiter gesenkt werden, teilweise auf bis zu 15 Liter Frischwasser pro Fahrzeug – zum Vergleich: ein Vollbad für den Menschen braucht rund 150 Liter.
Neben der Sauberkeit sollte auch die Sicherheit bzw. zuverlässige Funktion der Technik nicht aus den Augen gelassen werden: Haben die Sommerreifen noch genügend Profil? Sind die Scheibenwischer rissig oder bringen nur “schmierige” Leistungen? Sind Luft- bzw. Pollenfilter so sauber, dass Motor und Klimaanlage gut arbeiten können? Dies sind nur ein paar der Punkte, die man klären sollte, um in den wärmeren Monaten nicht auf die ein oder andere Weise eiskalt ausgebremst zu werden…

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