Start-Anzeige-Gesundheit & Wellness“Gute Nacht!” – “Was ist das?”

“Gute Nacht!” – “Was ist das?”

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Schlechter Schlaf hat viele Facetten

Morgens, halb 8 in Deutschland: Für die arbeitende Bevölkerung, welche nicht im Nachtdienst tätig ist, beginnt nun die Phase der Produktivität… und für nicht wenige fühlt es sich so an, als sollte der Tag eigentlich schon wieder enden! Hier ist definitiv nicht die Rede von morgendlicher (Rest-)Müdigkeit, welche z.B. durch Kaffee oder frische Luft vertrieben werden kann, sondern von einer Kraftlosigkeit, welche sich durch den Tag zieht und unweigerlich die Frage aufwirft: “Habe ich nachts nicht geschlafen?” So mancher hat womöglich wirklich kein Auge zugemacht – neben Schlaflosigkeit gibt es jedoch auch die Art von Schlaf, welche keine effiziente Erholung bringt .

Ursachenforschung in diesem Bereich ist nicht einfach. Bis ein tatsächlicher Grund gefunden ist, kann viel Zeit vergehen. Erschwerend kommt hinzu: Wer Versuche nach dem Trial-and-Error-Prinzip wagt, merkt nicht immer sofort (positive oder negative) Auswirkungen. Im Folgenden seien ein paar Faktoren genannt, welche zur Qualität des Schlafes beitragen können – natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Das Smartphone haben viele Menschen selbst im Schlafzimmer stets in Griffweite. Bis kurz vor dem Einschlafen wird oft noch gesurft, gescrollt oder gedaddelt. Das von den Displays ausgehende Licht suggeriert dem Körper, es sei noch Tag, hemmt die Melatonin-Produktion und kann das Einschlafen erschweren. Wer sein Smartphone fernab des Bettes lagert, kommt auch bei Momenten des nächtlichen Aufwachens nicht in die Versuchung, schnell seine Social Media-Kanäle zu checken oder gar zu füttern.

Zahlreiche Mediziner raten von Wein oder Bier ab – zwar schwören manche Menschen auf Alkohol als Hilfe beim Einschlafen, nach aktuellen Erkenntnissen erschwert er jedoch das Durchschlafen und kann die Schlafqualität verringern. Vor allem in der zweiten Nachthälfte kommt es zu Beeinträchtigungen beziehungsweise Unterbrechungen. Die REM-Phasen (Traumphasen) verkürzen sich durch Alkoholkonsum.

So mancher nimmt sich vor “Wenn ich frei habe, schlafe ich aus!”, jedoch warnen Mediziner vor zu unregelmäßigen Wach- und Ruhezeiten. An allen Werktagen um 6 Uhr aufzustehen, am Wochenende jedoch erst am Vormittag aus dem Bett zu tappen, kann zu Ein- bzw. Durchschlafstörungen führen – eine Folge, von der auch Berufstätige mit ständig wechselnden Schichtdiensten betroffen sein können. Wo es der Arbeitsalltag zulässt, werden halbwegs einheitliche Schlafenszeiten empfohlen.

Eine suboptimale Ausstattung sorgt nicht selten für ungesunde Nachtruhe, auch hier kann die Suche nach Ursachen schwierig sein. Wer früh ständig verspannt oder mit Rückenschmerzen aufwacht, diese Beschwerden jedoch nicht hat, wenn er einige Zeit bei Bekannten oder im Hotel nächtigt, sollte z.B. die heimische Matratze und den Lattenrost prüfen. Auch Bettausstattung, welche (womöglich unentdeckte) allergische Reaktionen hervorruft, kann den Körper subtil, aber spürbar schwächen.

Und natürlich spielt auch die Psyche eine wichtige Rolle. Hier sollte man mit einer “brutalen Ehrlichkeit” eigene Erfahrungen analysieren: Geht sofort nach dem Aufwachen stets der allererste Gedanke an schwierige Aufgaben in Job oder Familie? Dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass diese Dinge auch (unbewusst) im Schlaf beschäftigen. Wenn Alltagsprobleme auch in Träumen auftauchen, ist dies erst recht ein Zeichen dafür, an welcher Stellschraube gedreht werden sollte. Zugegeben: Es ist oft nicht leicht, diese Parameter zu verändern, da hier meist komplexe Lebensumstände tangiert werden – wenn man es wagt, können die Resultate jedoch für eine “Gute Nacht” sorgen, die ihren Namen verdient…

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