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Doppeltes Jubiläum in Neumarkt

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Berufsschule und Kaminkehrerschule feiern

Die Berufsschule Neumarkt feierte am Samstag ihr 150-jähriges Bestehen. Ihre Wurzeln gehen auf die 1874 gegründete „Königliche Gewerbeschule“ zurück, welche damals 100 Schüler und 6 Lehrer beherbergte. Nach mehreren Standortwechseln und Umstrukturierungen wurde die Einrichtung 1974 verstaatlicht und zog 9 Jahre später ins heutige Berufsschulzentrum am Deininger Weg. Dort erhalten aktuell knapp 2400 Schüler eine heimatnahe Ausbildung.

Zum Auftakt der Feierlichkeiten lud Albert Hierl zum Festakt ins Foyer. Der Schulleiter hob die Bedeutung der praxisorientierten Ausbildung hervor, die heute mehr denn je im Fokus steht. Diese habe sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt – heute stünden vor allem die Themen Digitalisierung und “grüne Transformation” im Mittelpunkt. Beide Bereiche erforderten nicht nur innovative Ansätze, sondern auch moderne Räumlichkeiten, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. „Mit der Machbarkeitsstudie und den Planungen für die grundlegende Erneuerung dieses Schulstandortes steht mit rund 115 Millionen Euro derzeit die höchste jemals getätigte Investition des Landkreises an“, erklärte Landrat Willibald Gailler, „ein klares Zeichen dafür, dass die berufliche Bildung auch in Zukunft Priorität hat“.

Landwirt und Finanzminister Albert Füracker bewies sein Talent beim Probe-Melken. Foto: Susanne Weigl

Investitionen in Bildung

Finanzminister Albert Füracker betonte, dass der Freistaat Bayern mehr als ein Drittel seines Gesamthaushaltes in Bildung und Forschung investiert – im Doppelhaushalt 2024/25 insgesamt 52,2 Mrd. Euro. Zudem erhält jeder erfolgreiche Meisterabsolvent in Bayern einen Bonus von 3000 Euro. Im Fokus stehe auch die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung. „Gute Bildung und hochqualifizierte Menschen sind die wichtigsten Ressourcen für das rohstoffarme Deutschland und tragen erheblich zur Sicherung unseres Wohlstandes bei“, so der Minister.

Wo die “Glücksbringer” lernen

Das berufliche Schulzentrum bekam 1973 mit der Kaminkehrerschule in Mühlbach eine Außenstelle, auch dieses Jubiläum wurde gefeiert. Die dortigen Absolventen spielen nach ihrer Ausbildung eine zentrale Rolle für die Sicherheit von Gebäuden und ihren Bewohnern: Sie reinigen, warten, prüfen und beraten – stets auch mit einem Fokus auf Energieeffizienz und Umweltschutz.

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