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Campingurlaub in den Pfingstferien

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Die gute Nachricht für Kurzentschlossene: Wer in den kommenden Pfingstferien einen Campingurlaub genießen möchte, hat noch Chancen, einen Platz für sein Zelt oder sein Fahrzeug zu ergattern: Zwar gibt es sowohl in Deutschland als auch in europäischen Nachbarländern einige Regionen, in denen Stellplätze Mangelware sind, in anderen Landstrichen liegt die Auslastung jedoch teilweise noch unter der 50 Prozent-Marke. Vakante Plätze bieten u.a. die Nordsee, der Schwarzwald sowie die Mecklenburgische Seenplatte. Was nicht nur Spontan-Campern in die Karten spielt: Die Zahl der Lokalitäten stieg in den letzten Jahren stetig leicht an – laut Statista gab es Ende März diesen Jahres 3.100 geöffnete Campingplätze mit rund 231.500 Stellplätzen in der Bundesrepublik Deutschland, Bayern belegt hier den Spitzenplatz. Eine interessante Entwicklung dabei: Auch Tourismusziele, welche an sich schon eine eigene Interessens-Sparte abdecken (z.B. Freizeitparks oder Erlebnisbäder) haben die Klientel, welche mit dem “eigenen Hotel” anreist, nun stärker im Blick und schaffen vor Ort eigene Camping-Strukturen.

Pfingsten im Aufschwung

Der Branchenverband der Campingwirtschaft in Deutschland zählte zum Oktober 2025 deutlich über 43 Millionen Campingübernachtungen in der Bundesrepublik in den ersten zehn Monaten des Jahres. Das ist ein neuer Höchstwert. Dabei zeigte sich: Urlaub mit Wohnwagen oder Wohnmobil ist inzwischen eine ganzjährige Reiseform mit wachsender Fangemeinde. Zwar gilt der Sommer nach wie vor als Hochsaison, doch Pfingsten gewinnt nach Statistiken des ADAC-Campingportals PiNCAMP als Reisezeitraum an Bedeutung: 2024 lag der Anteil der Buchungen an Pfingsten noch bei 9 Prozent des Gesamtjahresvolumens, 2025 stieg diese Zahl auf 12 Prozent – die Tendenz hält für das aktuelle Jahr an.

Erholsamer Schlaf

Während an Pfingsten die Temperaturen recht unterschiedlich ausfallen können, steigt im Verlauf des Sommers erfahrungsgemäß das Risiko, dass die mobile Unterkunft zur Sauna wird: Wenn sich diese durch stundenlange Sonneneinstrahlung stark aufheizt, kann das den Campinggenuss schmälern – nicht selten leidet dann auch der Schlaf und somit die Erholung. Nicht alle Fahrzeug-Modelle verfügen serienmäßig über eine Klimaanlage. In diesem Fall bieten sich praktische Aufdachanlagen an, die sich zur Nachrüstung für Wohnmobile, Wohnwagen, Campervans sowie umgebaute Transporter eignen. Sie werden platzsparend auf dem Fahrzeugdach montiert – ohne im Inneren etwas vom knappen Stauraum wegzunehmen. Häufig finden die Anlagen in einem vorhandenen Fensterausschnitt Platz. Die Geräte unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Leistung, ihrer Größe sowie beim Kältemittel (bezüglich Umweltfreundlichkeit und Effizienz). Bei der Wahl eines Modells sollte man u.a. vergleichen, wie schnell die Klimaanlage nach dem ersten Einschalten das Fahrzeug herunterkühlt, wie laut das Betriebsgeräusch und wie hoch der Stromverbrauch (insbesondere die Spitze direkt nach der Aktivierung) ausfällt.

Bei Klimageräten mit Invertertechnologie und variablem Kompressor lässt sich die Kühlleistung stufenlos steuern – sie arbeiten kontinuierlich mit flexibel einstellbarer Leistung, viele herkömmliche Geräte kennen hingegen nur den “Ein”- oder “Aus”-Zustand. Hilfreich ist zudem, wenn sich die Luftverteilung durch das Einstellen der Lamellen nach Bedarf anpassen lässt.

Dauerhafte Sonneneinstrahlung kann jedoch auch das Camper-Leben erleichtern: Der Markt bietet immer mehr Produkte an, welche auf Reisen die Produktion von Energie (durch Photovoltaik) ermöglichen. Verbrauchen lässt sich der “Sonnenstrom” dann in nützlichem Equipment wie z.B. akkubetriebenen Kühlboxen, Ventilatoren, Bluetooth-Lautsprechern oder Luft-Kompressoren.

Gut geschützt durch die Welt

Wohnmobile benötigen wie jedes andere Kfz eine Haftpflichtversicherung, diese übernimmt Unfallschäden am fremden Fahrzeug. Darüber hinaus empfiehlt sich eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung. Die Vollkasko greift etwa bei Vandalismus. Für Auslandsreisen bieten manche Versicherer einen ergänzenden Auslandsschadenschutz an. Eine Teilkasko kann das Fahrzeug gegen Brandschäden und Kurzschlüsse an der Verkabelung absichern. Doch Vorsicht: Sogenannte Seng- und Schmorschäden gelten in den meisten Policen nicht als Brand! Wenn z.B. beim Kochen eine heiße Pfanne auf der Arbeitsfläche abgestellt wird, ist dies nicht abgedeckt.

Unwetterschäden, vor allem durch Hagel, sind die häufigsten Schadensursachen bei Wohnmobilen und Caravans. Einige Versicherer gewähren deshalb eine Beitragsermäßigung, wenn das Fahrzeug mit einem speziellen Lacksystem vor Hagelschäden geschützt wird.

Bissschäden durch Marder sind in der Regel mitversichert, Schädigungen durch andere Tiere (z.B. Mäuse) sind in manchen Policen ebenfalls inkludiert. Viele Versicherungen schließen jedoch Tierschäden im Fahrzeuginnenraum explizit aus.

Foto: subhodey_123RF.com

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