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Neumarkter Unternehmerstammtisch Nachhaltigkeit zu Gast am Schanzberg

Der weithin sichtbare Schanzberg bei Unterwiesenacker mit seinen großflächigen Kalkmagerrasen und Wacholderheiden war das Ziel der Sommer-Exkursion des Neumarkter Unternehmerstammtisches Nachhaltigkeit. Das Organisationsteam von Neumarkter Lammsbräu und Landschaftspflegeverband Neumarkt i.d.OPf. e.V. hat dieses Ziel ausgewählt, um den Teilnehmenden vor Ort die Arbeit des Landschaftspflegeverbands, der heuer sein 30-jähriges Jubiläum feiert, näherzubringen.

Die Pflege des insgesamt fast 20 ha großen beweideten Magerrasens am Schanzberg steht exemplarisch für die jährlich rund 150 Maßnahmen, welche der Verband im gesamten Landkreis umsetzt, erläuterte Verbandsgeschäftsführer Werner Thumann. Bei der Landschaftspflege im Landkreis haben Optimierung und auch Wiederherstellung von Kalkmagerrasen eine sehr hohe Bedeutung. Sie prägen ganz besonders unsere Landschaften im Jura und sind nach dem Naturschutzgesetz geschützte Biotope. Auf diesen kargen, felsigen Flächen lassen sich so viele, meist gefährdete Arten finden wie in keinem anderem Bereich. So befindet sich am Schanzberg landkreisweit eines der größten Vorkommen der Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris), die sich hier auf kargstem Grund richtig wohl fühlt und bayernweit gefährdet ist.

Da der Berg durch die Frühjahrs- und Frühsommertrockenheit fast komplett „ausgebrannt“ war, konnten nur wenige der hier typischerweise vorkommenden Pflanzen entdeckt werden. Aber hie und da war das Dunkelrosa des Thymians oder das Sonnengelb des Sonnenröschens zu sehen. Auch der für die Wacholderheide namensgebende Baum stieß bei den Teilnehmenden auf besonderes Interesse, schließlich tragen die weiblichen Exemplare die nützlichen Wacholderbeeren.

Der großflächige Schanzberg wird von einem Wanderschäfer beweidet, der zweimal im Jahr für jeweils ca. 10 Tage hier vorbeikommt. Die Landschaftspflegearbeiten (u.a. Entbuschungen, Nachpflege von starken Schlehenwiederaustrieben, die Verjüngung alter, meist fast zusammengebrochener Hecken) werden hier von Landwirten aus Unterwiesenacker geleistet, erläutert Werner Thumann zum Abschluss des Rundgangs.

Mit vielen neugewonnenen Einblicken und mit vielleicht einem künftig etwas anderen Blick auf unsere Landschaften ging es zum weiteren Austausch mit Abschlussbrotzeit zum Umweltbildungszentrum HAUS AM HABSBERG.

Weitere Infos zum Neumarkter Unternehmerstammtisch Nachhaltigkeit (NUN) unter: www.nun-stammtisch.de

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