Festivalstimmung am Monte Voggo
Der Zanklberg hatte sich am Sonntag in eine große Freilichtbühne verwandelt. Schon im Tal deutete sich an, dass es ein besonderer Tag wird: Autos reihten sich aneinander, das Parken wurde zur Zerreißprobe. Zahlreiche Menschen waren daher zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Das Ziel war jedoch für alle dasselbe: die zweite Auflage von „BLECHamBerg“.
Oben angekommen verteilte sich das Geschehen schnell. Während auf den drei Hauptbühnen Gruppen wie „berg&thal“, „des Brassd scho“ oder „BlechXpress“ aufspielten, sorgten Goaßlschnalzer und Alphornbläser am Wegesrand für zusätzliche Unterhaltung. Insgesamt 33 Formationen mit mehr als 400 Musikern präsentierten die ganze Bandbreite der Blasmusik. Swing traf auf Tanzlmusi, Dixieland auf Pop und Klassik. Das Konzept ging auf. „Man bleibt ständig irgendwo hängen und trifft viele Bekannte“, brachte es ein Besucher auf den Punkt.
Höhepunkt war das Gemeinschaftskonzert – hunderte Musiker vereinten sich zu einem großen Klangkörper. Mittendrin war auch Anita Korndörfer von der Blaskapelle Berngau. Die Trompeterin kennt diesen Moment von der Premiere vor zwei Jahren. „Wenn alle Instrumentengruppen gemeinsam spielen, ist das schon ein Gänsehautmoment.“
Das zweite „BLECHamBerg“ verband erneut Volksfestcharakter mit musikalischem Anspruch und sprach ein breites Publikum an. Dass der Tag reibungslos verlief, war nicht zuletzt dem sechsköpfigen Organisationsteam sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern zu verdanken.















