Start-Anzeige-Essen & TrinkenNährstofflieferant ganz in Weiß

Nährstofflieferant ganz in Weiß

Anzeige

Wissenswertes über Milch

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) verbrauchten die Menschen in Deutschland 2025 pro Person mit gut 45 Kilogramm rund ein Kilogramm weniger “Konsummilch” als im Vorjahr. Käse und Butter hingegen wurden beliebter: So verbrauchte jeder Mensch rund ein Kilogramm Käse sowie ein Päckchen Butter (250 Gramm) mehr als noch 2024.

Seit 2015 sank die Anzahl an Milchkühen stetig – nun geht der Trend jedoch aufwärts: 2025 zeichnete sich ein leichter Anstieg um mehr als 7.000 auf knapp 3,6 Millionen Tiere ab. Die Zahl der Milchviehbetriebe verringerte sich aber um 3,1 Prozent auf 47.157. 2025 hielt somit jeder Milchviehbetrieb durchschnittlich 76 Kühe.

Da steckt viel drin

Ein Liter Vollmilch liefert durchschnittlich rund 33 Gramm Eiweiß, 35 Gramm Fett und 47 Gramm Kohlenhydrate. Als wichtigster Mineralstoff gilt Kalzium, etwa 300 Milligramm sind in einem Glas Milch (250 ml) enthalten – damit wird etwa ein Drittel des täglichen Bedarfs eines Erwachsenen gedeckt. Kalzium dient u.a. dem Knochenaufbau und –erhalt und wirkt für die Muskelfunktionen unterstützend. Die These, dass Milchkonsum zu einer Übersäuerung des Körpers und zum Kalziumentzug bei den Knochen führe, konnte durch wissenschaftliche Forschungen bislang nicht belegt werden. Als Vita-minlieferant punktet Milch u.a. bei den Vitaminen A, D, E und B2. Einige Studien zeigen auf, dass Bio-Milch tendenziell mehr Vitamin D und E als traditionell erzeugte Milch enthält.

Eine Sache der Evolution

Der Kalziumreichtum von Milch bringt mit sich, dass man beim Konsum auf etwaige Wechselwirkungen mit Medikamenten achten sollte. So kann Kalzium zum Beispiel mit den Wirkstoffen gewisser Antibiotika unlösliche Verbindungen bilden, welche nicht wie gewünscht vom menschlichen Körper aufgenommen werden können. Auch im Zusammenspiel mit Fluoridpräparaten (Zahngesundheit) oder gewissen Schilddrüsenmedikamenten können unerwünschte Konsequenzen auftreten.

Dass Chinesen Milch schlechter vertragen bzw. selten auf dem Speiseplan stehen haben, hat seine Ursachen in der Evolution: Im asiatischen Raum fanden sich über die Jahrtausende hinweg genügend andere Lebensmittel (z.B. grünes Blattgemüse), um den menschlichen Bedarf an Kalzium zu decken. In Mitteleuropa bildete sich hingegen im Lauf der Zeit die Milchwirtschaft – und bei der Bevölkerung blieb das Enzym erhalten, mit dem Laktose in verdauliche Substanzen gespalten werden kann. Nicht jeder Erwachsene ist dazu aber gleichermaßen im Stande: In unseren Breitengraden sind etwa 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung von Laktoseintoleranz betroffen, in Asien liegt dieser Wert bei 80 bis 90 Prozent – ist genetisch bedingt also eher Regel als Ausnahme.

Vor allem den Fetttröpfchen ist es zu verdanken, dass Milch für das menschliche Auge weiß erscheint – sie sorgen für eine starke Lichtstreuung und somit für die weiße Farbe.

Warme Milch wird als abendliche Einschlafhilfe empfohlen

Foto: mikkiorso_123RF.com

[td_block_social_counter facebook="wochenblattneumarkt" style="" tdc_css="eyJhbGwiOnsiZGlzcGxheSI6IiJ9LCJwb3J0cmFpdCI6eyJtYXJnaW4tYm90dG9tIjoiMzAiLCJkaXNwbGF5IjoiIn0sInBvcnRyYWl0X21heF93aWR0aCI6MTAxOCwicG9ydHJhaXRfbWluX3dpZHRoIjo3Njh9" block_template_id="td_block_template_8" custom_title="Gib uns ein "Gefällt mir" auf Facebook und bleibe informiert" border_color="#aa2926" f_header_font_transform="uppercase"]

Bleiben Sie informiert mit unserem Newsletter

Der Wochenblatt Neumarkt Newsletter informiert Sie einmal in der Woche über aktuelle Nachrichten aus der Stadt- und dem Landkreis Neumarkt. Verpassen Sie keine Sonderangebote, Geschäftseröffnungen und vieles mehr.

Aktuelle Nachrichten

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren