Neumarkter Oldtimertreffen 2026 feiert Jubilare
Zum Redaktionsschluss waren für das diesjährige Oldtimertreffen in Neumarkt bereits 304 Fahrzeuge angemeldet – ihren Besitzern wird garantiert, dass sie (sofern sie bis spätestens 9:15 Uhr eintreffen) einen Platz entlang der Marktstraße bzw. am Rathausplatz finden. Für Express-Modelle, Zweiräder, Traktoren und Nutzfahrzeuge gibt es noch Kapazitäten zur Voranmeldung, weitere PKW können erst wieder am Veranstaltungstag, dem 28. Juni, vor Ort angemeldet werden, sind aber natürlich herzlich willkommen.
Beim Oldtimertreffen werden in diesem Jahr einige “Geburtstage” der Automobilgeschichte zelebriert: Ein Jubiläumsstand am Oberen Markt gegenüber vom Rathausplatz wird der Mercedes-Baureihe W123 gewidmet sein – das meistgebaute Mittelkasse-Modell aus Stuttgart wird heuer 50. Auch der erste Golf GTI und die BMW-Baureihe E24 (das 6er-Coupé aus den 70er-Jahren) werden schon ein halbes Jahrhundert alt – und mit Sicherheit auf dem Oldtimertreffen vertreten sein.
In der Klostergasse zwischen Marktstraße und Kastengasse werden sich sportliche Vertreter aus dem Hause Opel versammeln. Die Baureihen Ascona, Manta und GT verliehen seinerzeit der “Marke mit dem Blitz” den gewünschten Sportappeal und sind bis 13 Uhr zu besichtigen. Und vor der Rathaus-Passage entsteht wieder ein „Schwalbennest“, eine Präsentation von rund 20 Simson-Motorrädern aus der ehemaligen DDR. Die „Schwalbe“ gilt als berühmtester Spross der ostdeutschen Motorrad-Dynastie und steht auch dieses Mal im Mittelpunkt.
Im “Parc Fermé d’Elégance” am Rathausplatz werden internationale Modelle zu sehen sein, welche durch ihre Paarung von edler Ästhetik und Technik bestechen (u.a. Aston Martin und Bentley). Darüber hinaus steht mit einer Sonderschau zum Thema Kreiskolbenmotor eine besondere Antriebstechnik im Mittelpunkt, die in den 60er- und 70er-Jahren als Alternative zum Hubkolbenmotor gedacht war. Der nach seinem Erfinder Felix Wankel benannte Motor wurde unter anderem in Pkw der Marken Mazda und NSU sowie in Motorrädern von Herkules und Norton verbaut.
Archivfoto: S. Mandel



