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Abwarten, Teetrinken, Haus kaufen?

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Tendenzen des Immobilienmarktes 2026

Wenn Makler, Immobilien-experten & Co. die aktuelle Marktlage beschreiben, fallen dabei z.B. Begriffe wie “stagnierend”, “entzaubert” oder “Boom-Ende”. Fakt ist: Über ein gutes Jahrzehnt kannten die Preiskurven in den meisten Segmenten nur eine Richtung: Nach oben – und das teilweise steil. Seit rund zwei Jahren ist jedoch eine Bremswirkung zu spüren – in einigen Marktbereichen fielen Preise, teilweise stiegen sie aber schon wieder leicht an. Es gibt hier deutliche Unterschiede zwischen Segmenten und teilweise zwischen den Regionen Deutschlands.

Aktuell lassen sich nicht wirklich seriöse Prognosen für die Zukunft abgeben – wie in vielen anderen Bereichen ist auch am Immobilienmarkt eine gewisse “Abwarten”-Mentalität eingezogen. Die angespannte weltpolitische Situation, groß angekündigte Reformen der Bundesregierung – diese und weitere Faktoren spielen eine Rolle bei den Entscheidungen über Kaufen, Verkaufen oder Bauen. Unbestritten ist: Wer Wohneigentum erwirbt oder baut, hat viele Vorteile, macht sich jedoch gerade im vorschriftenfreudigen Deutschland auch von Rahmenbedingungen abhängig, welche sich schnell massiv ändern und Konto und Nerven unerwartet stark belasten können.

Eine repräsentative Umfrage von Dr. Klein mit mehr als 1.000 Befragten widmete sich dem Thema Risikoeinschätzung am Immobilienmarkt. Eine grundlegende Erkenntnis: Es kommt darauf an, wen man fragt. 39 Prozent aller Teilnehmenden gaben an, dass sie mit einem Immobilienkauf generell ein hohes Risiko sehen. 40 Prozent geben ein mittleres und 21 Prozent ein geringes Risiko an. Auffallend sind regionale Unterschiede: So schreiben 45 Prozent der befragten Ostdeutschen dem Wohneigentumserwerb ein hohes Risiko zu, in Westdeutschland tun dies 37 Prozent. Auch zwischen den Geschlechtern gibt es Differenzen: 35 Prozent der Frauen bewerten den Wohnungs- oder Hauskauf als hohes Wagnis, bei den Männern sind es 42 Prozent. Gleichzeitig liegt die persönliche Risikobereitschaft der Männer mit 34 Prozent höher als bei den Frauen (22 Prozent).

Investitionsbedarf erkannt, aber…

Auch wer bereits ein Objekt hat und dieses “zukunftsfähig” machen möchte, musste zuletzt immer tiefer in die Tasche greifen. Eine Umfrage der Allianz Baufinanzierung unter mehr als 1.100 Immobilienbesitzern im Alter von über 60 Jahren widmete sich dem Thema “Investitionsbedarf”. 51 Prozent der Befragten beschreiben den Zustand ihrer Immobilie als renovierungs- oder modernisierungsbedürftig, neun Prozent sehen sogar erheblichen Handlungsbedarf. Nur knapp ein Viertel der Befragten gibt an, dass ihre Immobilie nicht modernisiert oder saniert werden muss. Das wirft die Frage der Finanzierung auf: 58 Prozent der Befragten könnten die Kosten sehr wahrscheinlich aus eigenen Mitteln stemmen, knapp 40 Prozent könnten eine Renovierung oder einen Umbau nur zum Teil oder gar nicht aus vorhandenem Kapital bestreiten. Wo das Geld nicht reicht, würden drei Viertel der Befragten auf Maßnahmen verzichten, nur 16 Prozent würden dafür einen Kredit aufnehmen. Viele Teilnehmende haben sich jedoch nur grob mit den Kosten auseinandergesetzt, welche auf sie zukommen würden.

Trotz allem gilt: Auch in der aktuellen Lage ist es durchaus möglich, Immobilien zu Preisen zu verkaufen oder zu erwerben, welche nicht völlig fernab der eigenen Vorstellungen liegen und diese womöglich übertreffen. In gewissen Fällen können Entschlossene sogar davon profitieren, dass andere Interessierte momentan lieber abwarten.

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