Neumarkter FDP startet in den Wahlkampf
Mittwoch Fürstenfeldbruck, Donnerstag Neumarkt und Freitag Starnberger See – insgesamt mehr als einhundert Orte wird FDP-Bundestagskandidatin Susanne Seehofer auf ihrer Tour durch Bayern bis zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 besuchen. Optimistisch blickt die 33-Jährige auf das Datum: „Wir können acht bis neun Prozent erreichen.“ Die Tochter des ehemaligen CSU-Ministerpräsidenten Horst Seehofer wirbt für einen rigorosen Politikwechsel und war Gastrednerin beim Neujahrsempfang des FDP-Kreisverbands Neumarkt.
„Arbeit lohnt sich nicht mehr, die Wirtschaft ächzt unter der Bürokratie, bestehende Gesetze werden nicht konsequent angewandt – nicht nur diese Beispiele sorgen für Frust und Resignation“, betonte Seehofer, „denn warum sonst wenden sich so viele Menschen rechtsextremistischen Parteien zu?“ Die Betriebswirtin plädiert für einen Politikwechsel, der „nur mit Schwarz-Gelb“ gelingen könne. „Einer Regierung, die trotz sprudelnder Steuereinnahmen von rund einer Billion Euro im Jahr 2024 vor einstürzenden Brücken, einer maroden Infrastruktur sowie einer unzureichenden Digitalisierung steht, kann man beileibe kein gutes Zeugnis ausstellen.“
MdB Nils Gründer appellierte an das Publikum: „Lassen Sie uns mutig sein und Reformen anpacken. Wir haben bei der Bundestagswahl 2025 wohl zum letzten Mal die Chance, das Ruder rumzureißen, bevor die AfD noch stärker wird.“















