Bauernbühne Woffenbach präsentiert ihr aktuelles Stück
Wer glaubt, dass bei der Polizei alles nach Vorschrift läuft, war noch nie in Odlbaching. Dort regiert eher das Chaos anstelle von Kompetenz. Wie unterhaltsam das sein kann, zeigte die Bauernbühne Woffenbach am Samstagabend letzter Woche bei ihrer Premiere des Lustspiels „Dümmer als die Polizei erlaubt“. Im vollbesetzten Saal des Pöllinger Bürgerhauses blieb dabei kaum ein Auge trocken.
In drei Akten entführten die Darsteller unter der Regie von Christa Fink und Tina Vögerl das Publikum auf ein fiktives Polizeirevier irgendwo in der tiefsten Provinz. Dorthin wurde Oberkommissar Posch versetzt – und als wäre das nicht schon Strafe genug, muss er sich auch noch mit den beiden Untergebenen Fendt und Schneider herumschlagen, deren geistige Fähigkeiten eher begrenzt sind. „Lauter Deppen auf der Dienststelle – und ich bin der Chef“, zieht er frustriert Bilanz.
Als sich eines Tages der Polizeipräsident höchstpersönlich zur Inspektion ankündigt, sieht Posch seine große Chance gekommen, der Misere zu entfliehen. Kurzerhand schmiedet er einen raffinierten Plan. Ob dieser aufgeht oder das Chaos am Ende die Oberhand gewinnt, bleibt an dieser Stelle natürlich ein wohlgehütetes Geheimnis.
Bekannte Gesichter
Acht Wochen lang hatte das Ensemble geprobt, um die Pointen, Verwicklungen und Wortwechsel auf den Punkt zu bringen. Kenntnisse des Oberpfälzer Dialekts sind bei den Vorstellungen durchaus von Vorteil, denn die Mundart gehört bei der Bauernbühne genauso dazu wie das komödiantische Talent der Darsteller. Auf der Bühne stehen auch heuer wieder vertraute Gesichter, die dem Ensemble schon seit Jahren verbunden sind.
Wer sich selbst ein Bild von der Polizeiarbeit in Odlbaching machen möchte, hat noch bis zum 21. November Gelegenheit dazu. Wie Sandra Sturm vom Orga-Team berichtet, geht ein Großteil der Einnahmen an einen guten Zweck.
Fotos: Susanne Weigl











