Start-Anzeige-Freizeit, Kultur & MusikMeine Lieder, meine Träume, mein Urlaub

Meine Lieder, meine Träume, mein Urlaub

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So werden weiß-blaue Ferien filmreif

Wurde „Harry Potter“ wirklich in Rothenburg ob der Tauber gedreht? Darüber streiten sich Experten. Fakt ist: Für die mehrteilige Saga wurden Luftaufnahmen in der mittelalterlichen Stadt gefilmt, diese tauchten jedoch in den fertigen Streifen nicht auf – oder wurden derartig stark verfremdet, dass selbst alteingesessene Einwohner ihre Heimat nicht zweifelsfrei erkennen können. Vor 50 Jahren fiel die Identifikation noch einfacher: In der Musical-Verfilmung von „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ mit Dick van Dyke spielen die engen Gassen der Stadt eine prominente und wiedererkennbare Rolle.

Der weiß-blaue Freistaat ist immer mal wieder auf Leinwänden zu sehen – für deutsche Filme ohnehin: „Hanni und Nanni“ wurde in einem Schloss in Stein bei Nürnberg gedreht, am Walchensee wurde das Wikinger-Dorf für die Realfassung der Zeichentrickserie „Wickie“ aufgebaut. Doch auch europäische oder gar amerikanische Produktionen finden ihren Weg nach Bayern. Und die von ihnen genutzten Drehorte sind nicht nur „filmreif“, sondern oft einen Urlaubstrip wert! So kann man z.B. bei einem Besuch des Alten Rathauses in Bamberg oder der Festung Marienberg in Würzburg auf den Spuren der drei Musketiere wandeln – beide Städte wurden 2011 für die Neuverfilmung des Mantel-und-Degen-Stoffes genutzt und mussten „historische“ Schauplätze in Frankreich doubeln.

Ein berühmter Klassiker brachte 1964 ein Hollywood-Team nach Berchtesgarden: Die Wiese, über welche Julie Andrews als Teil der Trapp-Familie in „Meine Lieder, meine Träume“ („The Sound of Music“) tanzte, liegt bei Marktschellenberg. Für Millionen von Kinogängern weltweit war die idyllische Bergwelt damals schwer bis gar nicht erreichbar, für Einwohner Bayerns war und ist dieses Ziel hingegen nur einen Katzensprung entfernt.

Auch unabhängig von leinwanderprobten Sehenswürdigkeiten hat der Freistaat viel für Touristen aus dem eigenen Bundesland zu bieten – im kulturellen, historischen und sportlichen Bereich, für Adrenalinfans ebenso wie für Entspannungssuchende. Und wer in diesem Jahr ein bayerisches Ziel ansteuert, welches es noch nicht ins Kino geschafft hat, kann selbst jederzeit ein paar Szenen mit dem Smartphone drehen. Was „filmreif“ ist, liegt schließlich immer im Auge des Betrachters…

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