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Die Wärmepumpe und ihre Rolle im reformierten Heizungsgesetz

Die Eckpunkte für die angedachte Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG, im Volksmund “Heizungsgesetz”) liegen seit dem 24. Februar vor: Neben einem neuen Namen (“Gebäudemodernisierungsgesetz” GMG) gibt es Änderungen, welche in einigen Bereichen salopp gesagt eine Rolle rückwärts machen: So entfällt u.a. die Vorgabe, dass neu installierte Heizgeräte eine Quote von 65 Prozent an erneuerbaren Energien erfüllen müssen. Jedoch schweben über all dem die Klimaziele der EU – deshalb sieht das GMG bei aller Technologieoffenheit auch eine “Bio-Treppe” vor: Zwar dürfen z.B. weiterhin “klassische” Öl- und Gasheizungen installiert werden, ab 2029 müssen diese jedoch anteilig CO2-neutrale Brennstoffe nutzen. Der Anteil soll anfangs bei 10 Prozent liegen, wird jedoch stufenweise erhöht.

Während das GMG viele neue Fragen aufwirft, dürfte es fraglos dazu führen, dass in den kommenden Jahren eine Vielfalt an Heizkonzepten in deutschen Gebäuden zu finden sein wird – vom Fernwärme-System über Biomasse-Anlagen bis hin zu Wärmepumpen. Letztere nutzen Luft, Erde oder Wasser und die darin enthaltene “Wärmeenergie” (Erklärungen zur Funktionsweise finden Sie im Wochenblatt KW41/2024).

Eine aktuelle Civey-Umfrage zeigt: Fast 90 Prozent der Hauseigentümer, die bereits eine Wärmepumpe nutzen, sind mit dieser Entscheidung “zufrieden” oder sogar “sehr zufrieden”. Diese Erhebung entstand im Auftrag des Heiztechnikherstellers Vaillant, befragt wurden über 1.500 Besitzer von Neubauten und Bestandsimmobilien, welche in den vergangenen fünf Jahren eine Wärmepumpe installierten.

Die Deutsche Verbraucherzentrale weist darauf hin: Wärmepumpen benötigen Strom für den Betrieb – wie klimafreundlich sie wirklich sind, hängt u.a. davon ab, ob der eingesetzte Strom regenerativ (Windkraft, Photovoltaik, etc.) erzeugt wird. Auch die Effizienz einer Pumpe ist maßgeblich, darüber Auskunft gibt z.B. die sogenannte Jahresarbeitszahl (JAZ). Bei dieser gilt:: Je höher, desto besser!

Die vom Hersteller angegebenen Werte werden allerdings meist unter Laborbedingungen ermittelt und können laut Verbraucherzentrale in der Realität selten erreicht werden. Wichtig sei für die Effizienz, dass die Wahl der Heizungsart gut auf das Gebäude und den individuellen Wärmebedarf abgestimmt ist. Aktuell können Hauseigentümer noch Förderung bei einer Modernisierung der Heizung erhalten, bis zu 70 Prozent der Investitionskosten gibt es als staatlichen Zuschuss.

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