Bayerische Jugendfeuerwehren zeigten ihr Können
Laute Kommandos hallen über das Sportgelände am Willibald-Gluck-Gymnasium – gerufen von Jugendlichen für ihre Altersgenossen. Es ging um Tempo, aber vor allem auch um Präzision – bei Feuerwehreinsätzen können Fehler schließlich schnell gefährlich für die Einsatzkräfte werden.
Am Samstag der vergangenen Woche kamen 240 Teilnehmer aus Bayern, welche sich zuvor auf Kreis- und Bezirksebene qualifiziert hatten, zur 24. Bayerischen Landesausscheidung im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr nach Neumarkt. In Zehner-Gruppen mussten die Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren ihr feuerwehrtechnisches Können unter Beweis stellen. In der ersten Disziplin sollte ein klassischer Löschangriff aufgebaut werden – es galt, Schlauchleitungen zu verlegen und dabei als Hürden einen Wassergraben, eine Sprossenwand und einen Kriechtunnel zu bezwingen. Am Ende mussten Knoten fehlerfrei an einem Gestell angebracht werden. Jeder verdrehte Schlauch oder ein falscher Befehl kostete wertvolle Punkte.
Die zweite Disziplin war ein 400-Meter-Staffellauf, bei dem feuerwehrspezifische Aufgaben erledigt werden mussten, z.B. einen C-Schlauch schnell und ordentlich aufrollen.
Die Kreisjugendfeuerwehr Neumarkt hatte als Ausrichter auf dem Willibald-Gluck-Schulgelände für perfekte Rahmenbedingungen gesorgt, so das Fazit von Landes-Jugendfeuerwehrwart Heinrich Scharf. Die Jugendlichen bewiesen neben Sportlichkeit und technischem Können vor allem eines: Echte Kameradschaft und blindes Verständnis im Team. Die beiden bestplatzierten Teams dürfen beim Bundesentscheid in Hannover antreten. Die drei teilnehmenden Mannschaften aus dem Landkreis Neumarkt belegten die Plätze 20 (Pilsach), 18 (Sengenthal) und 14 (Großalfalterbach-Batzhausen).


















