Lauterhofenerin für Dissertation ausgezeichnet
Die Bayerische Akademie Ländlicher Raum lobt alle zwei Jahre Preise für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus. Ende Juni wurden in München wieder interessante Arbeiten von unterschiedlichen Hochschulen und Disziplinen ausgezeichnet – darunter auch die Dissertation der Lauterhofenerin Dr. Maria Rammelmeier. Sie geht der Frage nach, wie Regionalmanagement die Rolle von Kulturschaffenden erkennen und ihre Potenziale fördern kann.
Bei ihrer Analyse greift sie souverän auf Theorien der kulturellen Milieus, von Netzwerken und weichen Standortfaktoren zurück, so die Jury in ihrer Entscheidungsbegründung. In ihrer Arbeit werde nicht verschwiegen, dass es auf lokaler Ebene auch Abgrenzungsprozesse und Isolation von Kulturschaffenden gebe. Gleichzeitig zeige sie jedoch mit Hilfe von sogenannten „Akteurslandkarten“ auf, wie potenzielle neue Akteure identifiziert werden können. Ihr Werk bietet laut Jury eine solide wissenschaftliche Grundlage und zudem Empfehlungen, wie die kulturelle Arbeit vor Ort mit den Aufgaben des Regionalmanagements verbunden werden kann. Dr. Rammelmeier ist u.a. als Koordinatorin von Veranstaltungen im Kulturstadel in Lauterhofen aktiv.














