FREYjob informiert über Karrieremöglichkeiten
In der Vergangenheit hat sich Freystadt immer wieder als “Storchenstadt par excellence” bewiesen, auf den Dächern ihrer Türme und Häuser wurde so manches Nest zum Domizil tierischer Familien. Störche gelten offiziell als Zugvögel, welche im Herbst gen Süden fliegen und dabei lange, riskante Wege auf sich nehmen. In der jüngeren Vergangenheit zeigte sich aber: Immer mehr Störche bleiben in der kalten Jahreszeit in Deutschland, solange sie hier genügend Nahrung finden – denn das ist das Ausschlaggebende.
Am Samstag, 26. September 2026, beweist Freystadt erneut, dass auch junge Menschen für ihren Broterwerb nicht unbedingt zu “Zugvögeln” werden müssen – denn die Region rund um die Storchenstadt bietet viele Karriere-Möglichkeiten. Die Kommune lädt gemeinsam mit dem Gewerbeverein „Wir leben Freystadt e.V.“ zur Ausbildungsmesse „FREYjob“ ein. Von 9 bis 13 Uhr können sich Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und alle Interessierten über verschiedene Ausbildungsberufe, Praktika und berufliche Perspektiven in der Region informieren. Am Freystädter Marktplatz präsentieren sich bei der 5. Auflage der Veranstaltung rund 40 Unternehmen und Einrichtungen und stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Insbesondere der breite Branchenmix, welcher in der Region rund um Freystadt abgedeckt ist, wird hier deutlich. Um 9 Uhr eröffnet der 1. Bürgermeister Tobias Maget die Veranstaltung.
Reden ohne zu sprechen
Ein besonderes Angebot gibt es um 9:30 Uhr im Stadlmann-Anwesen (Marktplatz 47). Beim Workshop „Miteinander reden, mal ganz anders“ erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen spannenden Einblick in die Welt der Gebärdensprache und lernen, wie Kommunikation auch ohne gesprochene Worte funktionieren kann. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung per E-Mail an ld@freystadt.de erforderlich.
Natürlich: Es gibt vereinzelte Ausbildungsberufe, welche in der Region Freystadt rar gesät bzw. nicht-existent sind. Dafür müssen Schulabgänger dann unter Umständen der Heimat den Rücken zuwenden, um in anderen Gefilden fündig zu werden. Für die meisten Bereiche wird die FREYjob jedoch erneut zeigen: Man muss nicht zum Storch werden! Unabhängig davon gab es natürlich zu allen Zeiten Jugendliche, welche nach der Schule auf jeden Fall das heimische Nest verlassen und in die Ferne ziehen wollten – auch wenn es eine für sie interessante Karriereoption in der direkten Nachbarschaft gab…
Archivfotos: Susanne Weigl


























