„Schwerwiegende Entscheidungen“ bei der Premiere
„Vom 28. Mai bis zum 1. Juni erwartet uns alle wieder ein buntes und fröhliches Treiben, das Jung und Alt gleichermaßen begeistern wird.“ Das versprechen Neumarkts Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn und Festreferent Franz Düring im Vorfeld des diesjährigen Neumarkter Frühlingsfestes. Die Tradition dieser Veranstaltung reicht über 40 Jahre zurück: Mit dem Ziel, den Neumarktern die „Wartezeit auf den Sommer zu verkürzen“, fand sie im Jahr 1977 zum ersten Mal statt – damals jedoch bereits Ende April und an einem anderen Ort: Auf dem früheren Volksfestplatz an der Ringstraße. Neben Fahrattraktionen wie „Automatik-Scooter“, „Kettenflieger“ und „Kinder-Sportkarussell“ sowie vielfältigen kulinarischen Angeboten gab es auch schon bei der Premiere ein Rahmenprogramm. So kämpften Boxer der DJK Neumarkt gegen Gäste aus Aschaffenburg, auch eine Bauernkundgebung war angesagt. Ein Programmpunkt, welcher in der heutigen „gesundheitsorientierten“ Gesellschaft wohl für Stirnrunzeln sorgen würde, war die Suche nach dem schwersten Mann und der schwersten Frau. Die jeweiligen Gewinner, ein Herr aus Meckenhausen und eine Dame aus Woffenbach, durften sich ihr Gewicht von 317 bzw. 244 Pfund in Bier aufwiegen lassen.
Eine weitere „schwerwiegende“ Entscheidung stand für die Macher dieses ersten Frühlingsfestes nach dem Ende der Veranstaltung an: Die teilweise ungünstige Witterung hatte in den ersten Tagen die Besucherresonanz gedämpft – dennoch sah man durchaus Potenzial in der „kleinen Schwester“ des JURA-Volksfestes und erklärte die Absicht, diese Festivität zukünftig jährlich auf die Beine zu stellen. 2025 gibt es dabei sogar ein kleines Jubiläum zu feiern: Zum 20. Mal ist das unterhaltsame Eselrennen Teil des Rahmenprogramms.










