StartNeumarktUngemütlichkeit trifft Unermüdlichkeit

Ungemütlichkeit trifft Unermüdlichkeit

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Das Wetter am Wochenende forderte die Einsatzkräfte

In vielen Teilen Bayerns gab es am vergangenen Wochenende echtes „Sofawetter“ – mancherorts jedoch derart massiv, dass gerade für Einsatzkräfte keinerlei Zeit blieb, auf der Couch zu entspannen. Bis Sonntagabend wurden die Feuerwehren im Landkreis Neumarkt zu über 190 Einsätzen gerufen, welche auf die seit dem Vortag auftretenden starken Regenfälle zurückzuführen waren.

Bereits am Samstagvormittag musste u.a. im Bereich Postbauer-Heng ein Wasserschaden in einem Wohnhaus und in Freystadt ein umgestürzter Baum auf der Straße zwischen Ohausen und Sulzkirchen entfernt werden. In den kommenden Stunden häuften sich die wetterbedingten Einsätze. Schwerpunkte waren dabei die Gemeindebereiche Hohenfels, Parsberg und Velburg, hier liefen u.a. einige Keller voll. Zeitweise unterstützten Feuerwehrkräfte auch Floriansjünger des Nachbarlandkreises im Ortsbereich Oberpfraundorf. Am Samstagnachmittag war die Autobahn A 3 zwischen Parsberg und Beratzhausen wegen Überflutung unbefahrbar – der Verkehr wurde umgeleitet und die Wassermassen wurden abgepumpt, hier kooperierten örtliche Feuerwehren mit den Ortsverbänden Parsberg und Neumarkt des Technischen Hilfswerkes.

Im Rahmen des Wochenendes hatten die Feuerwehrler flächendeckend im gesamten Landkreis und fast allen Gemeinden zu tun – allein im Neumarkter Stadtgebiet kam es zu 41 Alarmierungen. Im Verlauf des Sonntags beruhigte sich zwar das Einsatzgeschehen spürbar, dennoch waren die Ehrenamtlichen konstant gefordert. Insgesamt waren an beiden Tagen rund 60 Feuerwehren und rund 600 Einsatzkräfte aktiv, welche vom BRK Neumarkt unterstützt wurden. Auf dem Gelände des THW Neumarkt wurde eine Anlage aufgebaut, in welcher tausende von Sandsäcken zur Verwendung in den Landkreisgemeinden befüllt wurden. Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden funktionierte laut Verantwortlichen hervorragend, vielerorts kamen auch Landwirte mit ihren Gerätschaften zu Hilfe. Kreisbrandrat Jürgen Kohl bedankte sich bei allen Beteiligten für die kräftezehrende Arbeit über viele Stunden hinweg – sein Dank galt auch den Bauunternehmen Max Bögl und Klebl, welche mit Material und Maschinen die Abfüllung der Sandsäcke unbürokratisch unterstützten.

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