Aktion zum Start des gemeinsamen Pastoralraums
Rund 150 Menschen aus den Pfarreien St. Johannes, Hofkirche, Heilig Kreuz und Pelchenhofen haben am Samstag letzter Woche ein sichtbares Zeichen gesetzt: Auf dem Rathausplatz formierten sie sich zu einem großen “Menschenkreuz”. Dass die beiden Querbalken des Kreuzes genau an dieser Stelle in der Stadt gebildet wurden, hat eine symbolische Bedeutung: „Über Jahrzehnte hinweg galt die Marktstraße als Grenze zwischen zwei eigenen kirchlichen Kosmen, über die man sich kaum hinüberbewegte“, erklärte Pfarrer Stefan Wingen. Das Geschehen wurde mit der Drohne aus der Luft fotografiert, das Bild soll in den Schaukästen und Publikationen der Gemeinden als Symbol für das Zusammenwachsen dienen.
Vernetzung statt Zentralisierung
Hintergrund der strukturellen Neuordnung ist der Eintritt von Münsterpfarrer Norbert Winner in den Ruhestand (wir berichteten). Seit dem 1. September leitet Pfarrer Stefan Wingen (bisher zuständig für Hofkirche, Heilig Kreuz und Pelchenhofen) zusätzlich die Münsterpfarrei St. Johannes. Damit bilden diese vier Pfarreien nun den gemeinsamen Pastoralraum „Katholische Stadtkirche Neumarkt“. „Wir suchen auch nach neuen Wegen, wie das Leiten und Delegieren in einem pastoralen Raum mit 16.000 Gläubigen gelingen kann“, erläutert Pfarrer Stefan Wingen. Christian Schrödl, Projektleiter für die katholische Stadtkirche, betont: „Wir wollen nicht einfach nur zentralisieren, sondern Vernetzung und Synergien schaffen.“
Amtseinführung am Sonntag
Der Beginn der Stadtkirche wird am Sonntag, 27. September, um 15 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst im Münster St. Johannes gefeiert. Pfarrer Stefan Wingen wird dabei offiziell in das Amt des Pfarrers von St. Johannes eingeführt, gleichzeitig wird das gemeinsame Pastoralteam offiziell für seinen Dienst in den vier Pfarreien beauftragt.
Foto: Christian Amthor
















