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Freitag, 30 Januar 2026
StartNeumarkt“Anker der Stabilität im Krisen-Modus"

“Anker der Stabilität im Krisen-Modus”

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Die Stadt Neumarkt lud zum Neujahrsempfang

„Wenn wir ehrlich sind, dann spüren wir alle, dass der Wind in Deutschland rauer weht. Wir leben in einer Zeit, die viele Menschen als Dauer-Krise empfinden”, betonte Neumarkts Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn beim diesjährigen Neujahrsempfang am Freitag vergangener Woche. Umso wichtiger sei diese Traditionsveranstaltung – um sich zu vergewissern, dass man trotz aller Unterschiede und Debatten eine “Schicksalsgemeinschaft” bilde. Die Jurastadt sei schließlich mehr als eine Ansammlung von Straßen und Gebäuden – sie sei ein “Herzensprojekt”.

Auch viele Kommunen stünden aktuell vor großen finanziellen Herausforderungen. Bei der Aufstellung des Haushalts für 2026 werde es laut Stadtspitze hin und wieder auch ein “Nein” zu Dingen geben müssen, welche wünschenswert wären – damit Dinge, die nötig sind, realisiert werden können.

Im Rahmen seiner Rede vor über 400 geladenen Gästen im Reitstadel ging Ochsenkühn auch auf aktuelle politische Projekte und Ziele ein – von der Innenstadtentwicklung über Familienfreundlichkeit bis zum Umbau der OBI-Kreuzung. “In einer Welt, die immer unübersichtlicher wird, müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Stadt ein Anker der Stabilität bleibt” – das reiche vom zuverlässigen Busverkehr über die Schulsanierung bis zu schnellen Genehmigungsprozessen.

Wie in den Vorjahren wurden im Rahmen des Empfangs erneut die “Stillen Helden” geehrt – Einzelpersonen oder Gruppierungen, welche durch ihr ehrenamtliches Engagement in der Jurastadt die Lebensqualität auf unterschiedliche Weise erhöhen. In der Kategorie “Einzelpersonen” erhielt Andreas Schuster aus Pölling die Auszeichnung, er ist u.a. als langjähriges Vorstandsmitglied des SV Pölling, als Gründer und Leiter der Kinderfeuerwehr Pölling und als Trainer von Kinderfußballmannschaften aktiv. Die beiden Schwestern Magdalena und Julia Ott bereichern auf vielfältige Weise ihre Heimat St. Helena, u.a. als Musikerinnen bei “Berg & Thal”, beim örtlichen Obst- und Gartenbauverein und in der Jugendarbeit beim Spielmobil des KJR – sie wurden in der Sparte “Junges Engagement” ausgezeichnet. Der Verein “Wolfsteinfreunde” kümmert sich um eines der Wahrzeichen der Stadt – die Burgruine wird nicht nur mit Veranstaltungen lebendig präsentiert, zahlreiche Arbeitsstunden fließen auch in die Pflege von Mauern, Wegen und Infotafeln.

Als Gastredner sprach der Zukunftsforscher und Unternehmer Sven Gábor Jánszky über Megatrends, welche im nächsten Jahrzehnt die Gesellschaft prägen werden. So prognostizierte er z.B. den Einsatz von automatisierten Robo-Taxis in deutschen Städten in den nächsten zwei Jahren.

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