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Freitag, 30 Januar 2026
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Das Haus beim Namen genannt…

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Einladung zu einem Frühstück mit Musik und Historie

Wer Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, zum Frühstücken einladen will, sollte eines bedenken: In vielen Höfen führt der erste Weg des Tages in den Stall – um das Wohl der Tiere kümmert man sich dort manchmal noch vor der eigenen Nahrungsaufnahme. Deshalb beginnt ein musikalisches Landfrauenfrühstück im Lindenhof Berg am 13. Februar 2026 “erst” um 8:30 Uhr, das offizielle Programm startet dann nach 9:30 Uhr – damit alle Teilnehmer, welche vorher im Stall aktiv sind, stressfrei ihre Arbeit erledigen können.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Hausnamen bei landwirtschaftlichen Anwesen“. Schon seit einigen Jahren finden sich an Gebäuden im Landkreis Schilder, welche die Namen verraten, unter denen vor allem Alteingesessene die jeweiligen Objekte kennen – in Berg spricht man zum Beispiel vom “Kal von Hoawag” oder vom “Schwatzbäck”. Diese Bezeichnungen gehen in vielen Fällen auf ehemalige Besitzer oder frühere Nutzungen zurück. 2021 wurden in der Kommune die ersten Schilder durch die Brauchtumspflegerin Christine Riel-Sommer vergeben, damals noch in Holzform. 2023 wurden zusammen mit dem Landschaftspflegeverband 60 Emaille-Schilder an Berger Häusern angebracht. Nun gibt es ein weiteres Projekt, bei dem Schilder neben den “historischen” Namen auch erläutern, was aktuell am Hof produziert wird und wer dort tätig ist. Die Rolle, welche Frauen in den jeweiligen Betrieben spielen, wird explizit beleuchtet.

Unterstützt wurde die Maßnahme durch die LAG REGINA-Neumarkt im Rahmen des Förderprogramms „Unterstützung Bürgerengagement“. Thematischen Rückenwind gibt es dazu von den Vereinten Nationen, welche 2026 zum internationalen Jahr der Landwirtin erklärt haben. Ziel ist es, die Bedeutung von Frauen für die Landwirtschaft und für Ernährungssicherheit weltweit ins Rampenlicht zu rücken.

Bei dem Landfrauenfrühstück sollen die ersten dieser neuen Infotafeln übergeben werden. Kreisbäuerin Rita Götz lädt zusammen mit ihren beiden Stellvertreterinnen Rita Grübler und Sonja Mößler alle Interessierten ein – natürlich sind auch Männer willkommen. Für musikalische Unterhaltung sorgt das “Berger Duo”, bestehend aus der Musikerin Brigitte Weber an ihrer “Quetsche” und der Kulturbeauftragten Christine Riel-Sommer. Letztere wird auch auf die Historie von Hausnamen eingehen und hatte die Idee zu dem Projekt „Informationstafeln im Landkreis Neumarkt zur Historie und Tätigkeit von landwirtschaftlichen Gehöften mit Fokus auf die weiblichen Betriebsführerinnen“.

Die Kosten betragen 20 Euro (bezahlbar vor Ort). Anmeldungen sind ab sofort telefonisch bzw. per Whatsapp unter 0170-2841097 unter Angabe des Namens bzw. in der BBV-Geschäftsstelle unter 09181/2668-40 möglich.

Ein Beispiel für die neuen Infotafeln

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