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Sonntag, 14 August 2022
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Online-Gefahren erkennen und sich davor schützen

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Gegen Internetkriminalität und daraus entstehende Schäden kann man sich wappnen

Jedes Jahr erfasst die Polizei in Deutschland etwas mehr als 100.000 Straftaten im Bereich der Cyberkriminalität – die Dunkelziffer dürfte erheblich höher liegen. Cyberkriminalität hat viele Gesichter. Computersysteme oder Netzwerke werden mit einem Virus infiziert, Phishing-Nachrichten enthalten infizierte Anhänge oder Links zu schädlichen Webseiten. Immer häufiger kommt es auch zum Identitätsbetrug, dabei werden persönliche Daten gestohlen und von den Kriminellen missbraucht. Allgegenwärtig in sozialen Medien ist zudem das Phänomen des Cyber-Mobbings.

Keine „schwachen“ Passwörter verwenden

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Leider nein, obwohl die meisten User die einschlägigen Vorsichtsregeln inzwischen kennen müssten. So sollte man seine Programme und das Betriebssystem regelmäßig updaten, um von den neuesten Sicherheitseinstellungen zu profitieren. Mit einer aktuellen Antiviren-Software kann jeder Nutzer sein System auf Bedrohungen hin untersuchen und diese entfernen. E-Mail-Anhänge von Spammails oder von Mails unbekannter Absender sollte man niemals öffnen. Und (auch das ist kein Witz): Das beliebteste Passwort der Menschen in Deutschland lautet „123456“, leichter kann man es Kriminellen nicht machen. Stattdessen sollte man starke Passwörter verwenden oder gleich einen Passwortgenerator nutzen, der nach dem Zufallsprinzip Passwörter generiert und speichert.

Zusätzlich eine Internetversicherung abschließen

Wer Opfer von Cyberkriminellen geworden ist, muss häufig mit gravierenden persönlichen Schäden und Kosten zur Beseitigung dieser Schäden rechnen. Mit einer Internetversicherung, wie sie etwa die Nürnberger Versicherung anbietet, kann man sich davor schützen. Die Versicherung übernimmt bis zu einem gewissen Umfang das Löschen beziehungsweise Sperren persönlicher und missbräuchlich verwendeter Daten sowie die Datenrettung nach Online-Attacken oder Virenbefall. Bei Nicht- oder Falschlieferung von Interneteinkäufen wird für Ersatz gesorgt, finanzielle Verluste nach Identitätsmissbrauch werden für bis zu 10.000 Euro im Jahr getragen. Und schließlich gibt es eine kostenlose juristische Erstberatung bei Rechtsfragen und sogar psychologische Unterstützung für Betroffene.

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