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Dienstag, 16 April 2024
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Ein Tag für jene, die nicht mehr unter uns weilen

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Die Entstehung von „Allerheiligen“

Im Lauf der Vergangenheit wurden im christlichen Glauben immer mehr Menschen als Heilige verehrt – die Zahl stieg mit der Zeit so an, dass es durchaus schwierig wurde, jedem Heiligen einen eigenen Festtag zu widmen. Schon vor rund 2000 Jahren fanden deshalb regelmäßig Festivitäten statt, um ganz „generell“ Verstorbenen und Heiligen zu gedenken. Die frühen Vorläufer des heutigen Allerheiligen-Feiertages wurden dabei oft in der Frühlingszeit zelebriert. Erst durch eine Kirchenweihung von Papst Gregor III. um 740 n. Christus wurde der Gedenktag in Rom auf den ersten November verlegt – sein Nachfolger Gregor IV. vereinheitlichte das Datum dann für alle Gläubigen in der gesamten Westkirche.

In der Neuzeit wird „Allerheiligen“ nicht einheitlich zelebriert – nur die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland feiern den Termin als gesetzlichen Feiertag. Viele andere europäische Nationen zeigen sich diesbezüglich geschlossener und zelebrieren den 1. November landesweit ohne regionale Ausnahmen. In Schweden und Finnland gedenkt man den Heiligen immer am Samstag zwischen dem 31. Oktober und dem 6. November.

Wenn Pflanzen Gefühle repräsentieren

Zu Feiertagen, welche wie Allerheiligen dem Totengedenken dienen, ist es in zahlreichen Regionen Tradition, die Gräber besonders zu schmücken. Dabei lassen sich mit gewissen Pflanzen die Gefühle der Hinterbliebenen zu den Verstorbenen verdeutlichen, da diverse Arten von alters her mit „Emotionen“ verbunden sind: Myrte und Rosen sind Symbole für die immerwährende Liebe über den Tod hinaus. Die Chrysantheme steht für die Hoffnung auf ewiges Leben, Buchsbaum und Stechpalme sollen negative Einflüsse vom Verstorbenen fernhalten. Der Erika werden Aspekte wie Heim und Familie, Glück und Leiden zugeschrieben, der starke Duft des Wermuts soll Gebete und Botschaften direkt zu den Verstorbenen tragen.

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