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Dienstag, 17 Mai 2022
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Velburgs Schmuckstück offiziell eingeweiht

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Wenn Mauern sprechen könnten ….

Nicht mit Pauken und Trompeten, sondern mit Klängen der “Tanzbod’n Musi” wurde am Samstag das Kulturzentrum “Wieserstadl” in Velburg feierlich eingeweiht. Es soll künftig ein „Ort der Freude“, für Kunstliebende und Kulturschaffende sowie Wissbegierige und Hochzeitswillige sein. Die Geschichte des aufwändig sanierten und erweiterten Anwesens, welches einst in der Renaissance erbaut wurde, reicht bis in das Jahr 1526 zurück. Vor zehn Jahren erwarb die Stadt den Besitz unter Federführung des ehemaligen Bürgermeisters Bernhard Kraus. Nun verbindet das Ensemble mit seinem Charme an prominenter Stelle die Historie mit der Gegenwart und versprüht ein ganz besonderes Ambiente. Es wurde mit Mitteln aus der EFRE Förderung „Investition in Wachstum und Beschäftigung, Mitteln des Denkmalschutzes, der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Bayern sowie mit Mitteln des Bezirks und des Landkreises gefördert. Die Kosten für die Baumaßnahme betrugen ca. 3,5 Millionen Euro.

Positive Stadtentwicklung

Der Festakt zur Einweihung der neuen barrierefreien Begegnungsstätte begann nach Eintreffen der Gäste mit der obligatorischen Schlüsselübergabe von Architekt Michael Kühnlein sen. an den Ersten Bürgermeister Christian Schmid. „Mit Fertigstellung dieser Kulturhalle sind wir dem Ziel, die Lebensqualität sowie den Gemeinschaftssinn zu verbessern, ein gutes Stück vorangekommen“, freute sich das Stadtoberhaupt. Nicht nur der 246 Quadratmeter große Saal bietet zu diesem Zweck genügend Platz für Konzerte, Hochzeiten, Jubiläen, Tagungen und Lesungen. Auch der angegliederte Neubau hat Potenzial, zum Beispiel für Kinder- und Jugendtreffs. Den Innenhof der Begegnungsstätte schmückt fortan eine Skulptur des ortsansässigen Bildhauers Oskar Reithmeier. Für Architekt Michael Kühnlein war es eine Herzenssache, die Sanierung mit Respekt durchzuführen, ohne das Gebäude mit zu viel Technik zu überhäufen. Der Neubau war unter anderem nötig, um Aufzug, WC-Anlage sowie Technikzentrale unterzubringen.

Foto: Susanne Weigl

Interessiert lauschten die Gäste auch der Ansprache von Landrat Willibald Gailler und der mit Anekdoten gespickten Rede von Staatsminister Albert Füracker. Letzterer betonte: „Hier wurde kein Steuergeld verschleudert, sondern gut angelegt. Für einen Finanzminister ist es viel schöner, ein altes Haus zu sanieren als ein neues Haus zu bauen – und das kostet kaum mehr als das Doppelte.“ Pro Jahr investiere der Freistaat 500 Millionen Euro in die Kultur, „und diese findet im ganzen Land statt und nicht nur dort, wo die 45 Schlösser stehen.“

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