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Donnerstag, 6 Oktober 2022
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Der tut nix, der will nur was liefern

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Spannende Erkenntnisse aus der weiten Welt der WauWaus

Der Tag des Hundes wird 2022 am 12. Juni gefeiert und unter anderem vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V. und seinen angeschlossenen Gruppierungen unterstützt. Anlässlich dieses Termins präsentiert das Wochenblatt Neumarkt interessante Fakten und Erkenntnisse rund um die Vierbeiner mit der Fähigkeit zu bellen. Diese werden zwar im Volksmund oft als „der beste Freund des Menschen“ bezeichnet, in deutschen Haushalten sind sie aber im Vergleich zu „Stubentigern“ in der Minderheit: Etwa 10,7 Millionen Hunde leben laut Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. in deutschen Haushalten. Damit landet sie auf Platz zwei der beliebtesten Haustiere – nach den Katzen.

Wie das Zusammenleben mit Hunden aussehen kann, zeigt eine aktuelle YouGov-Studie, welche im Auftrag der DEVK Versicherungen erstellt wurde. Darin geben über 1000 Halter Auskunft über das Verhalten ihrer Vierbeiner und die regelmäßigen gemeinsamen Aktivitäten von Hund und Besitzer. Die meisten gehen gemütlich spazieren (67 Prozent) oder kuscheln mit dem Tier (65 Prozent). Die Hälfte der Befragten gibt z. B. an, dass ihr Hund bellt, wenn es klingelt. Gut ein Viertel der Vierbeiner zerrt an der Leine, fast ebenso viele buddeln gerne Löcher. Aber immerhin sagen auch 27 Prozent der Besitzer, dass ihr Hund „aufs Wort“ hört.

Fast 60 Prozent der Vierbeiner dürfen zudem auf das Sofa – bei Frauen eher (64 Prozent) als bei Männern (51 Prozent). Außerdem nehmen die Haustiere häufiger auf der Couch Platz, wenn sie bei Menschen über 55 Jahre leben (64 Prozent). Viele Halter lassen ihren Hund sogar im Bett schlafen – Ledige erlauben das häufiger (51 Prozent) als z. B. verheiratete Paare (28 Prozent).

Rassenklischees nur bedingt wahr

Seit längerem halten sich in der Gesellschaft diverse Klischees, denen zufolge bestimmte Hunderassen z.B. besonders eigenwillig, aggressiv oder ausdauernd seien. Hierzu brachte eine vor kurzem in den USA durchgeführte Studie neue Erkenntnisse: Die Wissenschaftler untersuchten die DNA von 2000 reinrassigen Hunden sowie Mischlingen und befragten zudem rund 18.000 Halter. Im Fokus standen hier jedoch reine Haustiere, keine „Arbeitstiere“, welche speziell für die Jagd oder das Schafhüten gezüchtet und eingesetzt werden. Ein wichtiges Ergebnis der Studie ist vereinfacht gesagt, dass die unterschiedlichen Verhaltensmerkmale nur zu 9% auf spezifische Rassen zurückzuführen sind. Vieles andere läge schlicht daran, dass jeder Hund ein Individuum sei. Am ehesten konnte noch ein Zusammenhang zwischen der Rasse und der „Trainierbarkeit“ der Tiere dokumentiert werden: Belgische Schäferhunde und Border Collies ließen sich z.B. besonders gut von Menschen ausbilden, Huskies, Beagles und Dackel seien dagegen eigenwilliger und schwerer zu trainieren.

Und dann ist da noch ein weiteres Klischee, welches das „Zusammenspiel“ von Briefträgern und Vierbeinern betrifft. Im Jahr 2020 verzeichnete die Post rund 1800 Angriffe von Hunden auf ihre Paket- und Briefzusteller. Inzwischen gibt es für letztere an manchen Standorten schon Workshops für das gezielte Verhalten gegenüber „revierschützenden“ Haustieren. Ob dabei der Spruch „Der tut nix, der will nur was liefern“ wohl auch eingeübt wird?

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