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Dienstag, 15 Juni 2021
Start-Anzeige-TiereBeschäftigung mit dem Hund

Beschäftigung mit dem Hund

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Die Freude soll im Vordergrund stehen

Dr. med. vet. Uwe Romberger, Fachtierarzt für Kleintiere, Physikalische Medizin (Physiotherapie)

Viele Hundehalter und Hunde haben große Freude an gemeinsamen Unternehmungen und gemeinsamer Beschäftigung. Bei diesen Aktivitäten lernen beide, Hundehalter und Hund(e), voneinander und miteinander. Wichtig dabei ist, dass die Freude für beide Seiten im Vordergrund steht und nicht der menschliche (Über-) Ehrgeiz oder der unkontrollierte tierische Trieb. So kann sich ein harmonisches Miteinander und Zusammenleben entwickeln, bei dem Regeln bestehen und eingehalten sowie die Bedürfnisse beider Seiten aneinander angepasst und berücksichtigt werden. Die Zeit, die der Mensch bewusst und aktiv seinem Hund schenkt, stärkt die Bindung enorm und wird dem Hundehalter in Form von Zuneigung durch den Hund vielfach zurückgegeben.

Je nach technischen Möglichkeiten, Erfahrung und Ausdauer sowie der Fähigkeit zur Konsequenz des Hundehalters ist es hilfreich, sich professioneller Unterstützung für die Beschäftigung mit dem Hund zu bedienen. Angebote dafür gibt es zahlreiche von Vereinen und Hundeschulen. Bei vielen Hundehaltern besteht zudem der Wunsch nach Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, wodurch auch die Möglichkeit entsteht, voneinander zu lernen oder einfach seine gesellige Neigung zu verwirklichen.

Die grundlegende Beschäftigung mit dem Hund ist die Erziehung des Hundes bzw. das Erlernen von Grundregeln und Grundkommandos, wobei die Hundesprache (Hund-Mensch-Kommunikation) eine bedeutende Rolle spielt und vom Hundeführer erlernt und beachtet werden muss. Bereits während dieser ersten Ausbildungsphase wird der Grundstein für die Mensch-Hund-Team-Bildung gelegt. Die Erziehung des Hundes und der daraus folgende Grundgehorsam sind die Voraussetzung für eine weitere Ausbildung. Darauf aufbauend können Mensch und Hund weiterführend soweit alles machen, was ihren Neigungen, Fähigkeiten und vor allem körperlichen und geistigen Voraussetzungen entspricht. Nichts wäre frustrierender als etwas zu tun, an dem man keine Freude hat oder das einen überfordert oder zu dem man gar nicht in der Lage ist. Hierbei ist ein ganz wichtiger Aspekt, der in der alleinigen Verantwortung des Menschen liegt, ob der Hund für die ausgewählte Beschäftigung geeignet ist. Nichts wäre schlimmer, als nach einiger Zeit feststellen zu müssen, dass man seinem Hund mit der gemeinsamen Beschäftigung geschadet hat. Deshalb ist eine tierärztliche Untersuchung auf Eignung und körperliche Gesundheit durch einen Sporttierarzt für einige Hundesportarten eine Voraussetzung, um mit dem Training zu beginnen. Die Entscheidung, ob die Beschäftigung rein freizeitsportlich bleibt oder sich wettkampfmäßig entwickelt, fällt oft erst im Laufe der Zeit und ist vom Geschick des Teams, vom Spaß und der verfügbaren Zeit abhängig.

Die Beschäftigungsmöglichkeiten mit dem Hund sind derart vielfältig und ständig kommen neue hinzu, so dass jeder für sich und seinen Hund eine geeignete Aktivität finden kann. Um nur einige aufzuzählen, sollen hier Zughundesport, Canicross, Agility, Frisbee, Flyball, Zielobjektsuche, Apportieren, Dogdance, Obedience und Rallayobedience sowie Hoopers aufgeführt werden. Ausprobieren und sich beraten lassen lohnt sich für den gemeinsamen Spaß und den Erfolg, nachdem der Mensch für sich und seinen Hund die richtige Wahl getroffen hat.

Tiergesundheitszentrum Regensburg, Merianweg 3, 93051 Regensburg
Tel. 0941-9465050
www.tiergesundheitszentrum-regensburg.de
www.tierphysiotherapie-regensburg.de

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