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Samstag, 24 Juli 2021
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Allergien und Unverträglichkeiten

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Auch bei unseren Haustieren keine Seltenheit

Dr. med. vet. Uwe Romberger, Fachtierarzt für Kleintiere, Physikalische Medizin (Physiotherapie)

Nicht nur bei uns Menschen, auch bei unseren Katzen und Hunden treten häufig Allergien und Unverträglichkeiten auf. Diese äußern sich vorwiegend an der Haut, am Atmungsapparat und am Verdauungssystem. Erste Erscheinungen dieser Über- bzw. Fehlreaktion des Immunsystems auf Stoffe aus unserer Umwelt oder aus der Nahrung sind bereits ab einem jungen Alter von wenigen Monaten möglich. Allerdings ist nicht jeder Juckreiz, nicht jeder Husten und nicht jede Verdauungsstörung gleich eine Allergie. Hier gilt es, differenzialdiagnostisch andere Erkrankungen auszuschließen.

Aus der Umwelt können gerade jetzt im Frühjahr Pollen von Bäumen, Gräsern und Getreide aber auch Flohspeichel und Schimmelpilze sowie Futter- und Hausstaubmilben Allergien auslösen, die sich durch Juckreiz an der Haut oder durch Niesen und Augentränen bei unseren Tieren äußern. In schlimmen Fällen kann es zu tiefen Hautentzündungen und Asthma kommen.

Feststellen kann der Tierarzt, ob eine Allergie vorliegt, indem er einen Allergietest durchführt, bei dem auch gleichzeitig das auslösende Allergen bestimmt wird. Oft kann dieses Umweltallergen nicht gemieden werden, jedoch kann der Tierarzt seinen tierischen Patienten dagegen hyposensibilisieren. Diese Hyposensibilisierung ist eine Gewöhnungstherapie des tierischen Organismus an das auslösende Agens und bringt bei drei von vier Tieren eine deutliche Besserung oder sogar Heilung. Wenn diese Behandlung hilft, sollte sie lebenslang durchgeführt werden, denn ein zweites Mal funktioniert die Hyposensibilisierung nicht.

Unsere Tiere reagieren mitunter auf bestimmte Eiweißstoffe in der Nahrung mit Verdauungsstörungen wie Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen oder aber auch mit Juckreiz an der Haut. Ein Futtermitteltest und/oder eine Ausschlussdiät kann diese Unverträglichkeit aufdecken und in der Folge kann man die krankmachenden Nahrungseiweiße meiden.

Allergien und Unverträglichkeiten sind nicht angeboren, sondern nur die Veranlagung dafür. Wenn ein Vierbeiner diese Veranlagung allerdings hat, hat er eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich im Laufe der ersten Lebensjahre die Krankheit ausbildet. Dann kann in den meisten Fällen der Tierarzt helfen.

Tiergesundheitszentrum Regensburg,
Merianweg 3,
93051 Regensburg
Tel. 0941-9465050
www.tiergesundheits-zentrum-regensburg.de

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