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Dienstag, 23 April 2024
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Sicherheit im eigenen „Nest“

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Wie man sich gegen Einbrüche schützt

Was haben der Osterhase und Einbrecher gemeinsam? Sie kennen im Grunde alle Verstecke… Nein, im Ernst: Wer glaubt, dass Wertsachen in Büchern, unter der Matratze oder in der Schatulle am Regal sicher aufgehoben sind, täuscht sich. Dort schauen Einbrecher meist als erstes nach – und auf der Suche nach Bargeld, Schmuck, wertvollen Geräten & Co. hinterlassen sie nicht selten Unordnung. Wer seine eigenen vier Wände nach einem Einbruch „durchwühlt“ vorfindet, hat oft mit zwei Folgen zu kämpfen: dem Verlust von Wertgegenständen, aber auch dem Verlust des Gefühls, dass das eigene Zuhause ein „behütetes Nest“ ist. Damit sich nach den Osterferien und damit verbundenen Ausflügen oder Urlauben nicht solche mulmigen Emotionen einstellen, sollten potentielle Einbrecher am besten aufgehalten werden, bevor sie ins Gebäude gelangen und „Verstecke“ suchen können. In Mehrfamilienhäusern verschaffen sich nach Angaben des „Weißen Rings“ rund 36 Prozent der Täter über die Wohnungseingangstüren Zugang. Bei Einfamilien- oder Reihenhäusern weichen sie dagegen öfter auf Stellen aus, welche weniger Widerstand bieten als die eigentliche Haustür – dazu gehören z.B. Balkon- oder Terrassentüren, Fenster aber auch Keller-Lichtschächte oder schlecht gesicherte Garagen mit Verbindung zum Haus.

In den meisten Fällen sind die Einbrecher Gelegenheitstäter, die vor allem Wert darauf legen, beim Eindringen nicht entdeckt zu werden. Hierbei spielt der Faktor Zeit eine wichtige Rolle – können sich Täter nach fünf Minuten keinen Zugang zum Inneren verschaffen, ziehen sie oft wieder von dannen – das betraf in den letzten Jahren durchschnittlich 45 Prozent der verzeichneten Einbruchsversuche. Hier helfen neben elektronischen Systemen wie Alarmanlagen vor allem mechanische Sicherheitsvorrichtungen. Elemente wie Türen, Fenster & Co. sind in sogenannte Widerstandsklassen eingeteilt, welche repräsentieren, wie einfach oder schwer sie von Eindringlingen zu öffnen sind. Empfohlen wird hier mindestens Klasse RC2 oder RC3, welche einen Grundschutz gegen Täter mit kleinen Werkzeugen garantieren. Auch Sicherheitsglas kann die Arbeit der Kriminellen erschweren – ähnlich wie die Windschutzscheibe eines Autos reißt es bei Gewalteinwirkung zwar, zersplittert aber nicht.

Gerade zu Urlaubszeiten wird es Einbrechern oft besonders einfach gemacht: Tagelang geschlossene Rolläden, ungeleerte Briefkästen und vieles mehr sind sichere Anzeichen, dass die Bewohner eines Objektes „auf Reisen“ sind. Automatische Steuerungen für Licht, Verdunklung & Co. machen es schwerer, tatsächliche Abwesenheit zu erkennen. Ein „netter Nachbar“, der hin und wieder die Post holt, wirkt sich ebenfalls positiv aus. Und leider scheint es noch nicht in allen Köpfen angekommen zu sein: Schlösser haben durchaus eine Bewandnis! Wer eine zugezogene Haus- oder Wohnungstür für „sicher“ hält, glaubt vermutlich auch noch an den Osterhasen…

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