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Montag, 26 September 2022
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Sicherheit trifft Solarkraft

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So können Hausbesitzer Investitionen in Photovoltaik finanziell absichern

Erneuerbare Energien befinden sich weiter auf dem Vormarsch: Mehr als 1,7 Millionen Solaranlagen waren bereits Ende 2019 in Deutschland in Betrieb, sie erzeugten ein knappes Zehntel des gesamten Stroms. Laut des Branchenportals „photovoltaik4all“ wurden von November 2019 bis November 2020 mehr als 3.975 Megawatt Photovoltaik-Leistung in Deutschland hinzugebaut.

Für Anlagen, welche nun von November 2020 bis Januar 2021 ans Netz gehen bzw. bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden, sinkt die Einspeisevergütung leicht − bei PV-Einrichtungen bis 10 kWp um ca. 0,16 cent/kWh. Dennoch sagt eine Fraunhofer-Studie, welche im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums durchgeführt wurde, für die kommenden Jahres weiteres Wachstum voraus − allem durch private Investoren angetrieben.

In den meisten Wohngebieten gehört es bereits zum vertrauten Bild, dass ein Großteil der Dächer mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet ist. Der selbstgewonnene „grüne Strom“ ist vor allem dann lukrativ, wenn er direkt im eigenen Haushalt genutzt wird. So sinken dauerhaft die Stromkosten, gleichzeitig machen sich Hausbesitzer unabhängiger vom öffentlichen Netz. Jeder zweite Deutsche, welcher heute in eine Anlage investiert, kauft sich Solarspeicher dazu, um die erzeugte Energie für eine spätere Nutzung vor Ort „lagern“ zu können.

Hohe Investitionen absichern

Bei Photovoltaik handelt es sich um eine bewährte, aber auch kostenintensive Technologie. Die Anschaffung und Installation auf dem Dach des Eigenheims kann schnell so viel wie ein gehobenes Mittelklasseauto kosten. Umso wichtiger ist es, das meist kreditfinanzierte Solarkraftwerk auch finanziell abzusichern. Orkanböen, Blitzschlag oder technische Defekte können zu kostspieligen Schäden führen – eine defekte Anlage lässt zudem weder Strom noch Einnahmen durch die Einspeisung von Energie fließen.

Klassische Gebäudeversicherungen decken derartige Fälle oft nicht ausreichend ab. Stattdessen können sich Hauseigentümer mit speziellen Photovoltaikversicherungen absichern – diese treten nicht nur für mögliche Schäden an den Solarzellen selbst ein, sondern leisten auch eine Entschädigung für den Nutzungsausfall sowie weitere damit verbundene Kosten.

Vor Mindererträgen geschützt

Der Haken von Photovoltaik liegt in der Natur der Sache: Scheint keine Sonne, wird kein Strom erzeugt. Mit speziellen Zusatzbausteinen können sich Besitzer von PV-Anlagen aber auch für „Schlechtwetterphasen“ absichern. Ein Beispiel für die Ausgestaltung der Konditionen: Wenn der gemäß Gutachten errechnete Jahresenergieertrag durch eine verminderte Globalstrahlung um mehr als zehn Prozent unterschritten wird, erhält der Versicherte einen finanziellen Ausgleich. Weiterführende Tipps und Rechenbeispiele bietet unter anderem der Bund der Energieverbraucher oder der Bund für Umwelt und Naturschutz.

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