6.5 C
Neumarkt
Samstag, 3 Dezember 2022
Start-Anzeige-Haus & GartenRasenmäher und andere Gartengeräte „ohne Stecker“

Rasenmäher und andere Gartengeräte „ohne Stecker“

Anzeige

Kabelsalat war gestern!

Neu ist die Idee, Gartenequipment mit Akkus zu betreiben, nicht wirklich – bereits vor 20 Jahren hatten viele Hersteller vor allem „kleine“ Geräte wie Rasenkantenschneider & Co. im Sortiment, welche von wiederaufladbaren Batterien gespeist wurden. In den letzten 5 bis 10 Jahren hielten Akkumulatoren nun auch bei den größeren Gartenmaschinen wie z.B. Rasenmähern Einzug, was letztendlich auch durch die fortschreitende Entwicklung der Speicherkapazitäten möglich wurde. Wie lange ein Akku Energie liefert, ist schließlich nicht nur bei Elektrofahrzeugen wichtig, sondern auch für alle Hobbygärtner – nichts ist ärgerlicher als ein Rasenmäher, welcher vor der letzten Bahn „schlappmacht“. Die momentan in den diversen Preissegmenten erhältlichen Modelle unterscheiden sich neben vielen anderen Faktoren auch bezüglich der Leistungsfähigkeit der wiederaufladbaren Energiespeicher. Die Volt- und Amperestunden-Angaben der Hersteller liefern zwar prinzipielle Anhaltspunkte, doch letztendlich gibt es feine Differenzen, wie effizient die Rasenmäher die zur Verfügung gestellte Energie in wirkliche „Mähleistung“ umsetzen. Auch allgemeine Angaben wie „Für Flächen bis 400 qm geeignet“ sind mit einer gewissen Vorsicht zu genießen.

Wer bislang mit kabelgebundenen Elektromodellen oder Benzin-Rasenmähern arbeitete, der weiß eines: Auch bei diesen Alternativen spielt die Höhe des Grases sowie die Feuchtigkeit eine große Rolle, wie leicht oder schwer die Maschine damit zurechtkommt. Prinzipiell sind viele der Akku-Modelle inzwischen so leistungsfähig, dass sie auch bei leicht nassem oder höherem Rasen nicht sofort die Flinte ins Korn bzw. Gras werfen – wobei Experten ohnehin empfehlen, Rasen eher häufiger und am besten bei trockenen Verhältnissen zu schneiden, um einen dichten „Teppich“ zu erhalten. Wer bei der Wahl seines Akku-Mähers auf Nummer sicher gehen möchte, schildert dem beratenden Verkäufer genau das Einsatzgebiet und die „härtesten Bedingungen“, mit denen das Gerät zurechtkommen sollte. Nicht nur für den Fall der Fälle empfiehlt sich zudem die Investition in einen Zweit-Akku, um Reserven parat zu haben. Wie viel Zeit die Energiespeicher benötigen, um vollständig wiederaufgeladen zu sein, ist übrigens auch von Modell zu Modell unterschiedlich. Immer mehr Hersteller von Gartengeräten setzen zudem auf Kombisysteme, bei welchen sich mit einem Akku eine Vielzahl von Geräten betreiben lässt – vom Rasentrimmer über die Heckenschere bis hin zum Laubsauger.

Die Vorteile von akku-gespeisten Geräten liegen auf der Hand: Zum einen entfällt das lästige Kabelverlegen bzw. -hinterherziehen, welches Modelle „mit Stecker“ stets erfordern. Gerade Besitzer von Elektrorasenmähern werden in ihrer Effizienz immer wieder gebremst, wenn sie die Stromzuleitung aus der Gefahrenzone, sprich: aus der nächsten Mäh-Bahn bugsieren müssen. Zum anderen sind Akku-Mäher gerade im Vergleich zu Benziner-Modellen wesentlich leiser – manche Hersteller sprechen ihren Geräten dabei derartige „Flüsterqualitäten“ zu, dass damit sogar (theoretisch) Rasenpflege an Sonntagen möglich sein soll. Der erfahrene Gartenbesitzer weiß aber natürlich: Der eigene Rasenmäher ist letztendlich immer so laut wie die Nerven des Nachbarn dünn sind…

Gib uns ein "Gefällt mir" auf Facebook und bleibe informiert

1,876FansGefällt mir

Bleiben Sie informiert mit unserem Newsletter

Der Wochenblatt Neumarkt Newsletter informiert Sie einmal in der Woche über aktuelle Nachrichten aus der Stadt- und dem Landkreis Neumarkt. Verpassen Sie keine Sonderangebote, Geschäftseröffnungen und vieles mehr.

Aktuelle Nachrichten

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren