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Sonntag, 16 Mai 2021
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Natürliche Wärme fürs Zuhause

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Für Wärmepumpen  in Alt- und Neubauten  locken attraktive Zuschüsse

djd

Fossile Brennstoffe wie Öl und Gas haben auf mittelfristige Sicht ausgedient. Auch für das Eigenheim sind erneuerbare Wärmequellen gefragt, allein schon aus Gründen des Klimaschutzes. Schließlich sind Gebäude für ein gutes Drittel der klimaschädlichen Kohlendioxidemissionen in Deutschland verantwortlich. Wärmepumpen hingegen nutzen natürliche Ressourcen, beispielsweise die Umgebungsluft, um Energie zum Erwärmen des Zuhauses zu gewinnen. Die Technik ist seit vielen Jahren ausgereift und bewährt. Mit der zukünftigen Kohlendioxidabgabe wird der Abschied von konventionellen Heiztechniken finanziell noch lohnenswerter. Schon jetzt fördert der Gesetzgeber Bauherren und Modernisierer, die sich für eine Wärmepumpe entscheiden, mit attraktiven Zuschüssen – maximal 22.500 Euro kann es vom Staat für den Umstieg auf die grüne Heiztechnik geben.

Zuschüsse von bis zu 45 Prozent möglich

Mit dem Marktanreizprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind die Weichen für ein ökologisches und effizientes Heizen gestellt. Die Basisförderung beträgt sowohl im Neubau als auch im Altbau jeweils 35 Prozent. Beim Austausch einer vorhandenen Ölheizung werden weitere zehn Prozent bezuschusst, sodass Hausbesitzer nur etwas mehr als die Hälfte der Modernisierungskosten selbst tragen müssen. Ausnahme: Bei einer Austauschpflicht gemäß Energieeinsparverordnung gibt es keine Förderung. Um den Zuschuss zu erhalten, hat die neue Anlage Vorgaben der Förderrichtlinien zu erfüllen, unter anderem muss diese Anlage eine bestimmte Jahresarbeitszahl bei verschiedenen Normaußentemperaturen erreichen.

Dauerhaft Heizkosten senken

Als sogenannte Splitgeräte bestehen die Systeme aus einer Innen- sowie einer Außeneinheit. Hauseigentümer gewinnen so zusätzliche Nutzfläche im Heizungskeller, da der Ölkessel entfällt. Noch effektiver wird die Wärmepumpentechnik, wenn sie mit Photovoltaik-elementen auf dem Dach gekoppelt wird. Verbraucher können so ihre Heizkosten dauerhaft senken – unter günstigen Voraussetzungen um bis zu 50 Prozent.

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