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Dienstag, 17 Mai 2022
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Natürlich oder „verarbeitet“?

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Welche Pflastersteine sich für unterschiedliche Zwecke eignen

Die Einfahrt eines Hauses ist seine „Visitenkarte“. Wer diesen Bereich pflastern möchte, kann auf eine große Vielfalt an Formen, Farben, Materialien und Verlegemustern zurückgreifen. Neben der Ästhetik sowie der Frost- und Witterungsbeständigkeit spielt auch der Verlegeort und somit der Zweck eine wichtige Rolle. Für Fußwege und den Terrassenbau sind trittsichere Steine mit einem hohen Laufkomfort die erste Wahl. Beim Pflastern von Einfahrten stehen andere Prioritäten mit im Vordergrund – vor allem die Belastbarkeit, wenn regelmäßig Fahrzeuge über die Fläche fahren sollen.

Prinzipiell unterscheidet die Branche zwischen zwei Arten von Pflastermaterial: „Von der Natur geschaffen“ und „von Menschenhand hergestellt“.

Naturstein fällt in die erste Kategorie – das Material wird in Steinbrüchen herausgebrochen. Da hier die Natur ihre Hände mit im Spiel hatte, gilt: Jeder Stein ist quasi ein Unikat – mit Maschinen wird er zwar „in Form gebracht“, dennoch gibt es bei Größen, Farbnuancen & Co. stets leichte Abweichungen. Diese „Einzigartigkeit“ kann das Verlegen etwas schwerer machen, durch die leichten Variationen entsteht auf einer Fläche aber schnell auch eine interessante visuelle Abwechslung. Naturstein gilt als besonders robust und langlebig, kann sich jedoch bei überfrierender Nässe schnell in eine „Eislaufbahn“ verwandeln.

Zur zweiten Kategorie gehören „Verbundwerkstoffe“ z.b. Beton. Hier werden die Pflastersteine im weichen Zustand geformt und anschließend getrocknet bzw. gebrannt. Dies erlaubt die Herstellung von Pflasterelementen, welche sich in Größe und Aussehen fast „auf´s Haar“ gleichen. Betonpflaster sind etwas weniger langlebig als Alternativen aus Naturstein, überzeugen jedoch oft mit einem günstigeren Preis und durch eine Vielfalt an erhältlichen Formen und Farben. Beton hat eine leicht poröse Oberfläche, ist auch bei gefrierender Nässe länger rutschfest und für Laien einfach zu verlegen. Da die Unterseite von Betonsteinen oft glatt ausfällt, wandern sie jedoch in Einfahrten im Lauf der Zeit gern „zur Seite“. Deshalb empfiehlt sich hier stets eine Randbefestigung. Wer Wege oder Einfahrten pflastert, versiegelt den Boden – dies hat oft auch Auswirkungen auf die von Gemeinden berechneten Niederschlagswassergebühren. Gerade im Bereich der Betonsteine gibt es Modelle, welche das Versickern von Wasser weiter erlauben – diese haben jedoch oft eine geringere Haltbarkeit.

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