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Sonntag, 16 Mai 2021
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Jetzt ist die günstigste Pflanzzeit von Gehölzen

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Frisches Grün für den Garten

Ein Garten ist nie fertig, immer wieder möchte man neue Ideen umsetzen oder es fallen Pflanzen aus, die ersetzt werden müssen. Jetzt ist die beste Pflanzzeit – es können sich noch erste Wurzeln bilden, wodurch im Frühjahr das Wachstum zügig beginnen kann. Den Pflanzen steht auch die Winterfeuchtigkeit zur Verfügung, was dem Anwachsen sehr förderlich ist. Eine Pflanzung von Gehölzen kann bis zum Eintritt von Bodenfrost erfolgen. In den Baumschulen und Gärtnereien steht derzeit eine große Auswahl zur Verfügung. Um diese Jahreszeit bieten die Betriebe auch wurzelnackte Gehölze an, die oftmals besser anwachsen als Containerpflanzen.

Vor der Pflanzung von Obstgehölzen sollte man sich nicht nur über die Sorten informieren, gerade bei den Obstbäumen beeinflusst auch die Unterlage, d.h. die Wurzel, auf die die Edelsorte aufveredelt wurde, das Größenwachstum. Sämlingsunterlagen entwickeln sich zu größeren Bäumen, die zwar erst nach 8 bis 10 Jahren Früchte tragen, dafür aber sehr langlebig und robust sind.

Fotos: Franz Kraus
Fotos: Franz Kraus

Bei der Pflanzung müssen diese mindestens einen Abstand von 8 bis 10 Metern haben. Anders die kleinwüchsigen Bäumchen − je nach Art der Unterlage kann man sie viel enger pflanzen. Sie haben bereits nach 2 bis 3 Jahren Früchte, sind aber anspruchsvoller, empfindlicher und meist nach 25 Jahren am Ende ihrer Lebenszeit.

Wichtig beim Pflanzen ist es, die Veredelungsstelle nicht in die Erde einzugraben, sonst bildet die Edelsorte auch Wurzeln und das Wachstum entwickelt sich anders als geplant. Die Veredlungsstelle erkennt man an einer gut sichtbaren Verdickung im Wurzelhalsbereich. Vor der Pflanzung muss man unbedingt Pfähle einschlagen, um den Baum festzubinden. Damit verhindert man ein ständiges Losreißen der Wurzeln bei Wind.

Anders verhält es sich bei der Pflanzung von Rosen. Bei den Rosen muss die Veredelungsstelle so tief in die Erde, dass sie mindestens 5 cm unter dem Bodenniveau zu finden ist. Dadurch verhindert man Frost- oder Trockenschäden an den Pflanzen. Das Loch für die Rosen gräbt man so tief, dass die Wurzeln ohne Umbiegen eingesetzt werden können.

In die Pflanzerde sollte kein Dünger eingebracht werden, denn die jungen Wurzeln vertragen dies noch nicht. Auch Kompost oder anderer organischer Dünger sollte nur oben aufgebracht werden. Um das Einwachsen zu fördern, werden die Rosen noch mit Erde angehäufelt.

Was Rosen und Obstbäume gemeinsam haben, ist ihre hohe Empfindlichkeit gegenüber Nachpflanzungen, was bedeutet, an einem Standort sollten nicht wieder Rosen oder Obstbäume gepflanzt werden, wenn dort vorher schon solche gewachsen sind.

Man hat die Möglichkeit, den Boden großzügig auszutauschen oder man wartet etwa 5 Jahre mit einer Neupflanzung. Obstbäume anderer Gattung kann man aber schon pflanzen – also dort wo ein Apfelbaum stand, eine Birne oder Zwetschge bzw. umgekehrt.

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