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Mittwoch, 1 Februar 2023

Gartentrends 2021

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„Selbstversorgt“ ist nicht gleich „autark“

Der „prinzipiellste” Trend rund um das Thema Garten lässt sich 2021 in der Nachfrage nach Gartenarealen beobachten: Schon in den vergangenen Jahren bildeten sich in den Kleingartenkolonien der Region Wartelisten mit Interessenten für die Parzellen – die vergangenen Monate ließen diese noch mal weiter anwachsen. In manchen Vereinigungen kommt inzwischen über ein Dutzend Bewerber auf eine Gartenfläche. Die Tatsache, dass die Urlaubs- bzw. Reisemöglichkeiten 2020 recht beschränkt waren, lässt viele Menschen nach „Paradiesen” im heimischen Umfeld suchen.

Ein weiterer Gartentrend ist teilweise sogar Gesetz: In Baden-Württemberg sind die in den letzten Jahren in Mode gekommenen Schottergärten als unzulässig erklärt worden, andere Bundesländer bzw. Städte planen ähnliches. Auch ohne diese neuen Paragraphen gehen mittlerweile immer mehr Besitzer solcher Flächen dazu über, diese wieder „grüner” zu gestalten. Zum einen hat sich gezeigt, dass sich trotz Bodenvlies über längere Zeit Humus zwischen den Steinen ansammelt, welcher auf Dauer der vermeintlichen Pflegeleichtigkeit einen Strich durch die Rechnung macht. Zum anderen hitzen sich Schotterflächen an heißen Tagen mehr auf als zum Beispiel Rasenflächen oder Beete − was dem angrenzenden Gebäude zusätzliches „Saunafeeling” beschert. Wer seinen Schottergarten umgestaltet, verschwendet aber nicht zwingend Ressourcen: Der alte Bodenbelag kann zum Verfüllen bei Straßenbaumaßnahmen wiederverwendet werden, größere Steine bieten in Pyramidenform aufgehäuft einen Lebensraum für wärmeliebende Pflanzenarten und Unterschlupf für Insekten, Eidechsen und Co..

Immer mehr Menschen bauen zudem in ihren Gärten oder teilweise auch auf Balkonen und Dachflächen Gemüse, Kräuter, Obst und mehr an – einer der aktuellen Trends geht zum Selbstversorgertum. Ein eigens gezüchteter Kopfsalat wird oft nicht nur mit mehr „Stolz” geerntet und Lust verzehrt, als Erzeuger weiß man auch eher, was wirklich in den Do-it-yourself-Lebensmitteln steckt. Wer die räumlichen Voraussetzungen und Gespür für den artgerechten Umgang mit lebendigen Nahrungsproduzenten hat, kann sich z.B. das morgendliche Frühstücksei von tierischen Mitbewohnern legen lassen.

Natürlich: Spätestens mit solchen Elementen nimmt die Gestaltung eines Gartens Züge an, welche wohlüberlegt sein sollten – sind sie doch mit alltäglichen Pflichten verbunden, von denen jeder Profilandwirt und Geflügelzüchter ein Lied singen kann. Und ehrlicherweise sollte erwähnt werden: Wer stolz eigene Gurken, Tomaten & Co. erntet, versorgt sich selbst – ist aber nicht wirklich autark, solange die Erde, die Anbauschale und der Dünger extra aus dem Handel besorgt wurden. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden. Doch wer Selbstversorgertum mit Umweltfreundlichkeit gleichsetzen möchte, sollte für seine persönliche Ökobilanz wirklich alle Aspekte seines Handelns miteinbeziehen – damit das „gute Gefühl” im heimischen Erzeugergarten zurecht mitwächst.

Wohlfühlen ­– drinnen wie draußen

Den Wohnbereich nach außen vergrößern: Terrasse, Balkon und Wintergarten

Terrasse, Balkon, Wintergarten, Vordach, Zaun und Co. geben der Ästhetik eines Hauses nicht nur den letzten Schliff, sondern tragen auch ganz erheblich zur Wohnqualität bei. Mit einem Balkon oder einer Terrasse hat man direkten Zugang zur Natur, ist aber im besten Fall vor der Witterung geschützt. Clever gestaltet kann so der Innenbereich mit dem Außenbereich gleichsam verschmelzen. Eine Überdachung bietet Schutz vor Regen, Sonne und Wind. Das kann beispielsweise eine Markise oder eine langlebige Konstruktion aus Metall und Glas sein. Neben einer Überdachung sollte auch an die Begrenzung und an Sichtschutz gedacht werden – mit einem Geländer, bepflanzten Blumenkübeln oder modernen Sichtschutzelementen aus Holz oder Metall.

Foto: Mediaparts – stock.adobe.com

Ein grünes Wohnzimmer mit Wärme liebenden Pflanzen, gemütlichen Sitzecken und Platz zum Lesen oder Arbeiten kann man sich mit einem Wintergarten schaffen. Eine Konstruktion aus korrosionsfreiem Metall, eine hochwertige Verglasung und die fachgerechte Montage durch den Profi garantieren, dass man lange Freude am „Indoor-Platz an der Sonne“ hat.

Schutz und Ästhetik: Gartenzäune und Tore

Gartenzäune sind heutzutage viel mehr als eine rein zweckmäßige Markierung der Grundstücksgrenze. Gartenzäune müssen nicht schmucklos sein – sind sie doch im Außenbereich ein wichtiges Gestaltungselement. Es gibt sie in vielen verschiedenen Materialien, mit kunstvollen Verzierungen und ausgefallenen Details. Bei der Wahl des geeigneten Gartenzauns kommt es aber nicht nur auf das Aussehen an, sondern auch auf die Bedürfnisse, die er erfüllen soll. Soll er neben der Abgrenzung des Grundstücks nach außen auch Sichtschutz oder Sicherheit für Kinder oder Haustiere bieten? Diese Anforderungen entscheiden über Höhe und die Art des Materials, das für den Gartenzaun Verwendung findet. Witterungsbeständig und sehr pflegeleicht sind Gartenzäune aus Metall. Sie bestehen meist aus Stahl, Edelstahl oder Aluminium und bieten für jeden Geschmack das passende Design. Ebenso breit gefächert ist das Angebot an Toranlagen und Pforten. Ob man eine puristische elegante Optik bevorzugt oder ein lieber ein Tor mit kunstvoller nostalgischer Anmutung wählt – ein Gartentor bildet praktisch die Visitenkarte eines Hauses und gibt einen Eindruck vom ganz persönlichen Geschmack.

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