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Mittwoch, 20 Januar 2021
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Dunkelheit macht Diebe munter

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Im Herbst und Winter steigt das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden

Rund 60 Prozent aller Wohnungseinbrüche finden bei Dunkelheit statt, in manchen Regionen stellt die Polizei in der dunklen Jahreszeit gar eine Verdopplung der Einbruchsdelikte fest. Verantwortlich dafür ist vor allem das geringere Risiko für die Täter: Eine früh einsetzende Dämmerung bietet ihnen Schutz vor Entdeckung. Ziel der Langfinger kann letztlich jeder Haushalt werden, denn die Täter sind nicht wählerisch.

In jedem Haus und in jeder Wohnung gibt es Wertsachen, die sich schnell zu Geld machen lassen. Für viele Menschen bedeutet der Einbruch in die Privatsphäre einen Schock. Schlimmer als der materielle Schaden sind die psychischen Folgen: Viele haben danach Angst vor einem weiteren Einbruch und halten sich nur noch ungern zu Hause auf. Aber jeder Haushalt kann sich schützen – durch den Einsatz moderner Sicherheitstechnik zum Beispiel können inzwischen mehr als 45 Prozent aller versuchten Einbrüche verhindert werden.

Basisschutz reicht nicht aus

Ein Basisschutz, also mechanische Sicherungstechnik, kann den Einstieg in ein Haus über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- oder Fenstertüren erschweren oder verhindern. Aber der Einbruch wird nicht gemeldet, die Täter können unerkannt entkommen. „Der zusätzliche Einbau einer Alarmanlage sorgt sowohl bei An- als auch bei Abwesenheit der Bewohner für ein hohes Maß an Sicherheit“, erklärt Dr. Urban Brauer, Geschäftsführer des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. Bei Alarmweiterleitung an eine rund um die Uhr besetzte Notruf- und Serviceleitstelle werden sofort anhand eines Alarmplans situations-bezogene Maßnahmen durchgeführt.

In Sachen Sicherheit für das eigene Zuhause sollte man im Übrigen konsequent und nicht halbherzig handeln: „Damit eine Alarmanlage im Ernstfall fehlerfrei funktioniert, ist eine sachkundige Beratung, Planung und Montage durch eine Fachfirma unabdingbar“, so Brauer. Billigangebote zum Selbsteinbau würden für keine echte Sicherheit sorgen.

Angebote von Fachfirmen nutzen und staatliche Förderung sichern

Qualifizierte Experten findet man etwa über eine PLZ-Suche auf dem neutralen Informationsportal www.sicheres-zuhause.info. Die Fachfirmen erstellen ein unverbindliches Angebot, das die Gegebenheiten des Objektes berücksichtigt. Die Plattform klärt über Schwachstellen von Häusern und Wohnungen auf, zeigt effektive Lösungen und hat Ratschläge zum Verhalten im Schadensfall. Dazu gibt es Fakten zur staatlichen Förderung: Die KfW unterstützt den Einbau von Alarmanlagen sowie einbruchhemmenden Türen und Fenstern schon ab Kosten von 500 Euro.

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