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Freitag, 19 August 2022
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„Düngen mit der Kraft der Natur“

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Kompost ist mehr als Dünger

Jetzt im Herbst fallen vermehrt organische Materialien im Garten an, vor allem durch das Laub der Bäume. Dieses ist ein wunderbarer Bodenverbesserer und hat, an der richtigen Stelle eingesetzt, großen Nutzen. In Staudenbeeten z.B. gibt es einen wertvollen Dünger und kann beruhigt liegen bleiben. Im Nu ist das Laub auf den Beeten zersetzt und führt wichtige Nährstoffe in den Boden und somit zu den Pflanzen zurück. Auch können während der Wintermonate frostempfindliche Pflanzen mit Laub geschützt werden. Von der Rasenfläche hingegen sollte man Laub unbedingt entfernen − es hätte dort Licht- und Luftmangel zur Folge, was wiederum Fäulnis und gelbe Flecken begünstigt. In stillen Ecken des Gartens angehäuft, dient das Laub als Winterquartier für viele Kleintiere in unserem Garten.

Auf dem Komposthaufen werden alle anfallenden Materialen aus dem Garten gesammelt. Foto: Franz Kraus

Und der Rest? Ab auf das Herzstück des Gartens – den Komposthaufen. Wer naturgemäß gärtnert, wird bestrebt sein, die gesamten organischen Abfälle aus dem Garten und der Küche wieder zu verwerten. In der Natur selbst gibt es keine Abfallprobleme. Alles was anfällt, wird wieder in den Kreislauf des Lebens zurückgeführt. Gemüseabfälle, Reste von Blumen, Rasenschnitt oder eben Laub sind zu wertvoll, um aus dem Garten verbannt zu werden. Zunächst wird das anfallende Material über eine gewisse Zeit auf dem Komposthaufen gesammelt. Je vielfältiger, desto besser funktioniert der Rottevorgang. Kompost kommt von componere, lateinisch für komponieren, zusammenlegen. Das Material wird bunt durcheinandergemischt: Nasses mit Trockenem, Stickstoffreiches mit Stickstoffarmen usw.. Schicht für Schicht wächst so der Komposthaufen. Hand in Hand arbeitet in ihm eine Heerschar von Organismen, um die Abfälle zu zerkleinern und in seine Bausteine zurück zu verwandeln. Übrig bleibt fruchtbarer Humus, der wieder Grundlage für neues Pflanzenwachstum ist. Auch im Garten kann man diese wunderbaren Vorgänge nutzen. Wichtig sind die Faktoren Luft, Feuchtigkeit und Wärme. Zur Rotteförderung kann man etwas Urgesteinsmehl beigegeben. Am Ende kommt wunderschöne nach Waldboden duftende Erde heraus, die nicht nur Nährstoffe, sondern auch eine ganze Reihe anderer Wertstoffe, wie natürliche Antibiotika und Mikroorganismen, enthält und die man zur Versorgung der Pflanzen im Garten bestens verwenden kann.

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