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Samstag, 24 Juli 2021
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Auf „kreativen Pfaden“ zum Hauseingang

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Dieser Weg wird (k)ein leichter sein

Eines ist klar: Ein Königsweg, wie man den Pfad zu den eigenen vier Wänden gestalten sollte, existiert nicht. Gerade bei Einfamilien- oder Reihenhäusern mit Vorgarten gibt es immer ein paar Meter, welche ein Besucher zurücklegen muss, bevor er in Räumlichkeiten kommt. Und letztendlich prägen diese Meter den berühmten ersten Eindruck ebenso wie die Haustür oder alles was dahinterliegt.

Dass die Gestaltung des Wegs ästhetisch zum gesamten Areal bzw. dem angeschlossenen Gebäude passen sollte, ist naheliegend. Der Handel bietet glücklicherweise eine Vielzahl von Materialien, mit denen sich unterschiedlichste Gestaltungskonzepte realisieren lassen. Um die schier unendlichen Möglichkeiten zumindest etwas einzugrenzen, empfiehlt es sich deshalb, neben der Ästhetik nach zwei wichtigen Kriterien zu entscheiden:

Pflegeleichtigkeit & Barrierefreiheit

Cebas/123RF.com

Ein Weg, welcher z.B. aus Steinelementen und Fugen besteht, mag kurz nach dem Anlegen wie ein „Pfad für die Ewigkeit“ wirken. Doch im Laufe der Jahre bahnt sich die um- und darunterliegende Natur üblicherweise ihren Weg auf Ihren Weg. Sprich: Irgendwann ist Fugenkratzen angesagt. Letztendlich bestimmt man bereits bei der Planung durch Auswahl von Material und Elementgröße, wie ausgiebig man später mit dieser nicht gerade beliebten Tätigkeit beschäftigt sein wird.

Auch ein Weg mit Kiesel- oder Schottersteinen, welche es in Farben und Größen für alle Geschmacksrichtungen gibt, erfordert irgendwann Arbeit: Selbst wenn darunter eine Betonschicht oder Folie verlegt ist, wird mit der Zeit Erde in die Steinchen gelangen, was wiederum Nährboden für Wildwüchse aller Art bildet. Gerade in den letzten sehr regnerischen Wochen konnten die Besitzer von Kieselwegen quasi bei jedem Beschreiten „Unkraut“ zupfen.

Foto: ruckszio/123RF.com

Die meisten gepflasterten Wege bzw. Wegplatten lassen sich mit Besen oder Hochdruckreiniger gut säubern – z.B. auch von „klebrigem“ Laub, das in den Herbstmonaten schnell unschöne Spuren hinterlassen und zudem Rutschgefahren bergen kann. Je heller das verwendete Material ist, desto schneller fallen natürlich Verunreinigungen ins Auge. Anstelle durchgängig befestigter Pfade mit Fugen & Co. gibt es auch die Möglichkeit, z.B. mit dem Einlassen von einzelnen (Natur)steinplatten oder Baumstammscheiben Trittstellen innerhalb eines Rasenstücks zu setzen und somit einen Gehweg zu „definieren“.

Werden diese Elemente tief genug eingelassen, bilden sie kein Hindernis beim Rasenmähen – durch regelmäßiges Nachziehen der Kanten mit einem scharfen Fugenkratzer kann man zudem das Zuwuchern verhindern. Wie „durchgängig“ ein Weg befestigt ist, beeinflusst natürlich auch, wie leicht man darauf laufen kann. Eine Strecke, bei der einzelne Trittelemente in Rasen oder aber ein Kiesbett eingelassen sind, mag ästhetisch luftig wirken, hundertprozentig barrierefrei ist sie aber nicht. Auch das sollte man im Hinterkopf haben – besonders wenn klar ist, dass dieser Pfad regelmäßig z.B. von Menschen mit Gehilfen oder aber Kinderwägen genutzt wird.

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