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Freitag, 19 August 2022
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Schmerz lass nach!

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Gegen Kopfschmerzen können viele Ansätze helfen

Stress, falsche Körperhaltung, Umweltgifte, Allergien, Schlafmangel, Lebensmittelunverträglichkeiten, Wetterfühligkeit, Darmstörungen, ein hormonelles Ungleichgewicht – die Liste der Dinge, die alleine oder in Kombination Kopfschmerzen auslösen können, ist schier unendlich. Weniger vielfältig ist dagegen der Therapieansatz, den die meisten Schmerzgeplagten bevorzugen, um rasch wieder den Anforderungen des Alltags gewachsen zu sein – den Griff zur Tablettenschachtel. Dabei können natürliche Mittel und Maßnahmen oft genauso schnell helfen.

Der Klassiker unter den Hausmitteln ist das Einreiben der Schläfen mit Pfefferminzöl – dieses bringt übrigens auch über eine Duftlampe eingeatmet in vielen Fällen Erleichterung. Weniger bekannt ist, dass Vanille ebenfalls gegen Kopfschmerzen helfen kann. Natürlicher Vanille-Extrakt enthält Eugenol, ein ätherisches Öl, welches schmerzlindernde und antiseptische Eigenschaften aufweist und entzündungshemmend auf die Blutgefäße wirkt. Der Extrakt wird mit Wasser verdünnt und getrunken, Auszüge aus einer Vanilleschote kann man ebenfalls zur Schläfenmassage verwenden. Ob mit oder ohne Öl – eine sanfte Massage von Schläfen, Stirn, Nasenwurzel und Nacken wirkt bei Spannungszuständen generell lösend und kann dadurch Kopfschmerzen deutlich abmildern.

Kopfschmerzen „wegtrinken“?

Der menschliche Körper besteht zu 50 bis 60 Prozent aus Wasser, das Gehirn sogar zu rund 75 Prozent. Wenn Flüssigkeit „fehlt“, kann dies nicht selten zu Kopfschmerzen führen. Beim ersten Anflug zwei große Gläser stilles Wasser zu trinken, lässt die Beschwerden häufig innerhalb kurzer Zeit verschwinden. Ein Glas Gemüsesaft oder eine Tasse Gemüsebrühe stellt die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen sicher. Ebenfalls bewährt: Eine Tasse Kaffee oder Espresso mit einem Teelöffel Zitronensaft – dieser muss übrigens nicht ins Getränk gegeben werden, sondern kann auch dazu eingenommen werden. Das Koffein blockiert die Bildung eines Enzyms, welches für die Freisetzung von Prostaglandinen verantwortlich ist. Diese Botenstoffe sind an der Weiterleitung des Schmerzes beteiligt. Die Zitrone verstärkt die Wirkung. Auch Ingwertee kann eine Kopfschmerzattacke beenden und bekämpft zudem eventuelle Übelkeit.

Moderates körperliches Training an der frischen Luft, Yoga, Qigong, Gefäßtraining in Form von Heiß/Kalt-Anwendungen, Akupunktur, Elektrostimulation und Entspannungstechniken wie autogenes Training, Meditation oder progressive Muskelrelaxation haben sich bereits in vielen Fällen bewährt – mit Maßnahmen in dieser Richtung lässt sich nicht selten auch akutes „Kopfweh“ mindern. Damit dabei die richtigen Körperpartien angesprochen werden, sollte man sich die jeweiligen Techniken im Rahmen von Therapien näherbringen lassen – Experten können in direktem Umgang mit den Betroffenen „effizientere“ Durchführungsmethoden vermitteln als z.B. Anleitungen, welche im Internet zu finden sind.

Ärztlich abgeklärt werden sollten auf jeden Fall Schmerzen, welche ungewohnt stark auftreten, von Taubheitsgefühlen, Schwindel, Fieber oder Sprachstörungen begleitet sind, oder sehr lange anhalten. Wenn auch hinter den meisten Kopfschmerzen keine schwerwiegenden körperlichen Ursachen stecken, so sollte man sie doch als Hilferuf des Körpers sehen, welcher darauf aufmerksam machen will, das etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist – sei es auf physischer oder psychischer Ebene. Diese Schmerzen dauerhaft loszuwerden, gelingt dann oft nur durch eine Umstellung der Lebensweise.

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