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Sonntag, 21 April 2024
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Nachtruhe, die ihren Namen verdient

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Besser beraten, besser geschlafen

Eines muss gleich vorab gesagt werden: Einen Königsweg zu erholsamen Schlaf gibt es nicht! Um dieses Ziel zu erreichen, müssen zahlreiche Faktoren beachtet werden – nicht nur naheliegende Aspekte wie Matratzenqualität oder Kissenmaterial. Wie individuell das Thema „Nachtruhe” von Mensch zu Mensch zu interpretieren ist, zeigt sich unter anderem daran, dass gewisse Tipps für erholsame Nächte nicht bei jedem gleich gut wirken.

Viele Mediziner raten z.B. von TV- oder Smartphonenutzung kurz vor dem Schlafengehen ab. Diese Bildschirme strahlen „blaues Licht” ab, welches dem Körper suggeriert, es sei noch Tag. Fakt ist jedoch: Ein nicht kleiner Teil der Bevölkerung wird durch den abendlich laufenden Fernseher regelrecht „eingeschläfert”, ein nicht zu spannendes Programm wirkt hier wie das moderne Pendant zur Gute-Nacht-Geschichte und lässt den Körper herunterfahren. Zahlreiche (erwachsene) Menschen schwören auch auf das Anhören von Hörspielen oder -büchern, wobei hier der Einfluss des „blauen Lichtes” natürlich wegfällt.

Von Alkoholkonsum vor dem Schlafengehen wird ebenfalls abgeraten, da dieser die Melatoninproduktion verringern und für einen unausgewogenen Biorhythmus sorgen kann. Dass Menschen nach einem halben Glas Bier oder einem Viertel Rotwein nach eigenen Aussagen besser schlafen als nach der Einnahme von Schlaf- bzw. Beruhigungsmitteln soll dennoch vorkommen. Bei vielen Schlaf-Tipps hängt die positive Wirkung letztendlich auch davon ab, woran der menschliche Körper „gewöhnt” ist und wie der restliche Tagesablauf gestaltet wird. Dass sich Gewohnheiten mit der Zeit ändern lassen, ist absolut möglich – gerade in den ersten Tagen nach einer Umstellung können jedoch auch „Verschlechterungen” eintreten.

Individuelle Faktoren sollten schließlich auch mit einfließen, wenn z.B. ein Schlafzimmer (neu) eingerichtet oder Ausstattung „rund ums Bett” gekauft wird. Gute Beratung im Handel ist unter anderem daran erkennbar, dass die persönlichen Kundengewohnheiten (oder auch etwaige Beschwerden) erfragt und erst dann Empfehlungen ausgesprochen werden. Und letztendlich darf nicht vergessen werden, dass erholsamer Schlaf nicht im Schlafzimmer, sondern im Oberstübchen beginnt. Rennen dort viele große und kleine Sorgen umher, helfen auch Empfehlungen bezüglich Ernährung, Matratzenhärte oder Kissenfüllung nur bedingt.

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